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14.08.2017 | 18:30 0 Autor: Online Redaktion RSS Feed

Newsflash (Layne Staley, Dead Cross, Open Flair u.a.)

News 27171Neuigkeiten von Layne Staley, Dead Cross, Open Flair Festival, The Knife, Grizzly Bear, The Menzingers, Roger Waters, Metallica, Prophets Of Rage, Kakkmaddafakka, White Lies und Pennywise beim Punk Rock Holiday.

+++ Mehrere Musiker haben dem verstorbenen Alice In Chains-Sänger Layne Staley gedacht. In einem Videoclip, das mehrere kurze Interviews umfasst, redeten unter anderem Jerry Cantrell, der Gitarrist der Band, die Heart-Sängerin Ann Wilson oder der Gitarrist Mike McCready von Pearl Jam über Staley. Cantrell schwärmte etwa von seinen Fähigkeiten als Sänger: "Ich hatte noch nie etwas wie ihn gehört, und werde es auch nie wieder tun." "Als Sänger und als Mensch hatte ich das Gefühl, dass er zu einem anderen Bereich spricht", so Wilson. Das Video wurde von Pearl Jam auf Twitter veröffentlicht und soll auf die neu erscheinende Deluxe-Edition des Soundtracks zu "Singles" vorbereiten an dem viele Grunge-Bands beteiligt gewesen waren. Der Film beschäftigte sich mit dem Seattle-Sound der frühen 90er-Jahre. Staley war 2002 an einer Heroin-Überdosis gestorben.

Video: Musiker reden über Layne Staley

+++ Dead Cross sind zum ersten Mal live aufgetreten. Die Hardcore-Supergroup um Faith No More-Frontmann Mike Patton spielte bei der Show in Santa Ana, Kalifornien, am vergangenen Donnerstag auch einen neuen Song. Dieser beginnt mit einem simplen, bedrohlichen Gitarrenriff, das zwischen den wuchtig-aggressiven Refrains immer wieder vorkommt. Das Konzert eröffnete ihre aktuelle Nordamerika-Tour. Das Debütalbum der Band, "Dead Cross", war Anfang August erschienen.

Video: Live-Premiere von Dead Cross

Video: Neuer Song von Dead Cross

+++ Der Vorverkauf der Karten für das Open Flair Festival 2018 hat begonnen. Die ersten 1.000 Stück wurden zum reduzierten Preis von 69 Euro ohne beziehungsweise 99 Euro mit Camping verkauft. Mittlerweile sind bereits 8.000 Tickets vergriffen, in der aktuellen, vierten Frühbucher-Preisstufe kosten Tickets ohne Camping 94 Euro. Die Tickets gibt es auf der offiziellen Website des Festivals, dieses findet im nächsten Jahr vom 8. bis zum 12. August statt. Die diesjährige Ausgabe im nordhessischen Eschwege hatte vergangenes Wochenende stattgefunden, unter anderem waren dort die Alternative-Rocker Biffy Clyro und Billy Talent oder die Melodic-Hardcore-Band Rise Against aufgetreten.

Facebook-Post: Vorverkauf des Open Flairs 2018 hat begonnen

Live: Open Flair Festival

08.-12.08. Eschwege - Innenstadt

+++ The Knife haben ein Livealbum angekündigt. Nach mehreren mysteriösen Videos ließ das Electro-Duo die Katze nun aus dem Sack und veröffentlichte einen Trailer zu "Live At Terminal 5". Das Album erscheint zusammen mit einem Mitschnitt ihres Konzerts im New Yorker Terminal 5 am 1. September über Rapid. Ebenfalls enthalten ist ein limitiertes Fotobuch, das ihre damalige Tour zum aktuellen Album "Shaking The Habitual" dokumentiert. Dieses war 2013 erschienen, eigentlich hatte sich die Band zudem 2014 offiziell aufgelöst. Ihr könnt euch das Album auf der theknife.net vorbestellen, die Website wartet zudem mit einigen, für die Band typischen leicht verstörenden Messer-Videos auf.

Video: The Knife kündigen Live-Album an

+++ Grizzly Bear haben ein Musikvideo für den Song "Morning Sound" veröffentlicht. Dieses zeigt zum wave-lastigen Indierock-Song verschiedene Frauen in ungewöhnlichen Kostümen, denen Lichtstrahlen aus verschiedenen Körperteilen schießen. Das skurrile Video zeigt zudem unter anderem nackte Männer-Hinterteile und ein magisches Gewächshaus. Der Song war bereits im Mai erschienen und ist neben den bereits veröffentlichten "Neighbors", "Four Cypresses" und "Three Rings" ein Vorbote auf ihr neues Album "Painted Runs". Tickets für ihre Berlin-Show der kommeden Welttournee gibt es bei Eventim.

Video: Grizzly Bear - "Mourning Sound"

+++ The Menzingers kommen auf Tour. Die Pop-Punks aus Philadelphia kündigten sechs Shows in Deutschland zusammen mit den Garage-Punks Pup und den Indie-Punks Cayetana an, mit im Gepäck haben sie dabei ihr neues Album "After The Party", das im Februar erschienen war. Auf diesem beschäftigt sich die Band mit dem Älterwerden, wie Sänger und Gitarrist Tom May betont: "Das Album ist unsere Art zu sagen: 'Wir müssen nicht erwachsen werden oder langweilig - wir können weiterhin das tun was wir lieben und trotzdem eine gute Zeit haben.'" Tickets für die Shows gibt es bei Eventim.

Live: The Menzingers + Pup + Cayetana

06.02. Frankfurt/Main - Batschkapp
07.02. Karlsruhe - Die Stadtmitte
10.02. München - Backstage
14.02. Leipzig - Conne Island
15.02. Nürnberg - Hirsch
16.02. Hannover - Faust
17.02. Hamburg - Knust

+++ Roger Waters hat Radiohead erneut für ihren umstrittenen Auftritt in Tel Aviv im Juli kritisiert. Im Interview mit dem Internetauftritt des russischen Staatsfernsehens Russia Today reagierte er auf die Aussage des Sängers Thom Yorke, der das Spielen in Israel mit dem in den Vereinigten Staaten verglichen hatte und der Begründung, die Band würde keine der beiden Staatsoberhäupter unterstützen, mit Ablehnung. Israel würde laut der Aussage Waters' den Auftritt der Band für seine eigenen Zwecke benutzen: "Sprecher der Regierung haben gesagt, wie erfreut sie sind, dass dies das beste ist, was ihrer Hasbara passieren konnte, was wiederrum die Erklärung für den Rest der Welt ist, was für eine wundervolle und kostbare Demokratie Israel ist." In dem Interview kritisierte er zudem wiederholt die militärische Außenpolitik der USA, die Unterstützung für Israel und Präsident Donald Trump. Im Vergleich zu diesem verteidigte er den russischen Präsidenten Wladimir Putin: "Putin mag machthungrig sein, aber wenigstens ist er kohärent. Wenigstens liest er über die politischen Situationen der Orte, in denen seine Länder involviert sind." Russia Today wird vom russischen Staat finanziert und war in der Vergangenheit wiederholt durch eine stark pro-russisch geprägte Berichterstattung aufgefallen.

Video: Roger Waters kritisiert Radiohead und die USA im Interview mit Russia Today

+++ Metallica haben ein Live-Video für "Enter Sandman" veröffentlicht. Der Mitschnitt stammt von ihrem Konzert in San Diego von Anfang des Monats und zeigt die Band beim Spielen ihres Klassikers auf einer riesigen Bühne, unterstützt von überdimensionierten Bildschirmen, Lichteffekten und Pyrotechnik. Einige Male sitzt jedoch gerade das Timing von Schlagzeuger Lars Ulrich nicht ganz. Der Auftritt war Teil ihrer aktuellen Welttournee, die die Heavy-Metal-Veteranen im September und Frühjahr nächsten Jahres auch in den deutschsprachigen Raum führt. Tickets gibt es jedoch keine mehr - jeder Auftritt ist restlos ausverkauft.

Video: Metallica - "Enter Sandman" (live)

Live: Metallica

14.09. Köln - Lanxess Arena | ausverkauft
16.09. Köln - Lanxess Arena | ausverkauft
16.02. Mannheim - SAP-Arena | ausverkauft
29.03. Hamburg - Barclaycard Arena | ausverkauft
31.03. Wien - Stadthalle | ausverkauft
07.04. Stuttgart - Hanns-Martin-Schleyer-Halle | ausverkauft
09.04. Stuttgart - Hanns-Martin-Schleyer-Halle | ausverkauft
11.04. Genf - Palexpo | ausverkauft
26.04. München - Olympiahalle | ausverkauft
30.04. Leipzig - Arena Leipzig | ausverkauft

+++ Die Prophets Of Rage haben durch ihren Verkauf von Masken Kritik auf sich gezogen. Als Teil ihres Resistance Party Packs ist eine Sturmmaske enthalten, die an die Vermummung linksautonomer Aktivisten während Demonstrationen erinnert. Auf Facebook kritisieren Fans dies als Aufruf zur Gewalt, wie eine Nutzerin schreibt: "Klingt so, als ob ihr mit Gewalt hausieren geht." Andere kritisieren das Vermummen an sich: "Das Pussy-Antifa-Starterpaket! Wenn ihr nicht alles für die Sache zeigen könnt, dann ist die Sache wertlos!" Zudem werfen einige Kommentare der Band die Kommerzialisierung linker Gegenkultur vor. Das kommende Album der politisch aktiven Crossover-Supergroup, "Prophets Of Rage", erscheint am 15. September über Caroline. Die Mitglieder hatten sich kürzlich gegen die rassistischen Demonstrationen in der US-amerikanischen Stadt Charlottesville positioniert.

Facebook-Post: Prophets Of Rage verkaufen umstrittene Sturmmaske

+++ Kakkmaddafakka haben den neuen Song "Neighbourhood" veröffentlicht. Dieser ist beschwingter, leicht melancholischer Indierock und beschäftigt sich textlich laut Frontmann Alex Vindenes mit dem Besuch in der norwegischen Kleinstadt Bergen, ihrem Heimatort: "Bergen ist eine sehr nette und schöne Stadt zum Leben, aber manchmal fühlst du dich wie gefangen. Alles Nette und Schöne und immer sein Yin und Yang." Ihr dazugehöriges Album "Hus" soll im Herbst erscheinen, bisher war daraus bereits die erste Single "All I Want To Hear (ÅÅÅ)" herausgekommen.

Stream: Kakkmaddafakka - "Neighbourhood

+++ White Lies kommen auf Deutschlandtour. Im Oktober spielt das Post-Punk-Trio aus London sechs Shows mit ihrem aktuellen Album "Friends" im Gepäck, das sie im vergangenen Jahr veröffentlicht hatten. Daraus hatten sie unter anderem ein Musikvideo zum Song "Take It Out On Me" gezeigt. Tickets für die Termine gibt es bei Eventim.

Live: White Lies

04.10. Darmstadt - Centralstation
05.10. Saarbrücken - Garage
06.10. Stuttgart - Im Wizemann
08.10. Düsseldorf - Zakk
09.10. Dresden - Beatpol
10.10. Berlin - Kesselhaus

+++ So gerührt hat man Pennywise-Gitarrist Fletcher Dragge möglicherweise noch nie gesehen: Beim diesjährigen Punk Rock Holiday stürmten Fans während ihres Festival-Klassikers "Bro Hymn" die Bühne und trugen den stämmigen Musiker mitsamt seiner Gitarre über ihre Köpfe hinweg. "Sie haben mich hochgehoben und mich Crowdsurfen lassen", sagt er sichtlich gerührt im anschließenden Interview. "Ich weiß, das klingt bescheuert, denn du kannst einen fetten Typen nicht wirklich Crowdsurfen lassen. Aber ich habe nach oben in den Himmel geschaut und die Lichter gesehen und das war ein wirklich wichtiger Moment für mich." Der sonst prollig laute und bei Auftritten bewusst rüpelhafte Punkrocker schluckt, schaut zum Boden und gesteht mit leicht zittriger Stimme: "Das war die beste 'Bro Hymn', die ich jemals gespielt habe." Fletcher Dragge, this one's for you!

Video: Fletcher Dragge von Pennywise berichtet von der seiner wichtigsten "Bro Hymn"

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