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30.01.2018 | 14:30 0 Autor: Online Redaktion RSS Feed

Newsflash (Teenage Bottlerocket, Fleet Foxes, Arcade Fire u.a.)

News 28024Neuigkeiten von Teenage Bottlerocket, Fleet Foxes, Arcade Fire, Jochen Schliemann, Rolo Tomassi, Machine Head, Casey, Chevelle, sexuellen Anschuldigungen gegen Charlie Walk, Bruce Dickinson, einem falsch informierten Neil Portnow und einem Marilyn-Manson-Shania-Twain-Mash-up.

+++ Teenage Bottlerocket haben eine exklusive Show in Deutschland angekündigt. Am 15. Juni wird die Punkrock-Band auf dem Fonsstock Festival im niedersächsischen Nordenham spielen. Mit im Gepäck haben sie ihr aktuelles Album "Stealing The Covers", das im Juli erschienen war. Das Fonsstock Festival findet am 15. und 16. Juni statt. Karten gibt es bei Eventim.

Video: Teenage Bottlerocket kündigen Europa-Shows an

Live: Fonsstock Festival

15.-16.06. Nordenham - Fonsstock Festival

+++ Fleet Foxes-Frontmann Robin Pecknold hat die Grammy-Verleihung kritisiert. "Abgesehen von Kendrick [Lamar], SZA und Jay-Z gab es keine sehr guten Nominierten", schrieb dieser in seiner Instagram-Story. "Aber alle Preise an die 'Toys-R-Us'-Fließband-Band zu vergeben ist ziemlich lächerlich." Damit bezog sich der Sänger der Indie-Folk-Band auf Pop-Künstler Bruno Mars, der bei der Verleihung am vergangenen Sonntag in allen sechs nominierten Kategorien gewinnen konnte, darunter "Single des Jahres", "Album des Jahres" und "Song des Jahres". In einem weiteren Post in seiner Story schrieb Pecknold, dass er sich "keines der genannten Alben wirklich angehört" habe. Bei der Preisverleihung wurden auch zahlreiche Künstler aus dem VISIONS-Kosmos ausgezeichnet, darunter Mastodon, die Foo Fighters und The National, allerdings wird dieser Teil der Veranstaltung nicht öffentlich im Fernsehen übertragen.

Tweet: Robin Pecknold kritisiert Grammy-Verleihung

+++ Arcade Fire haben eine Demo zum Song "Put Your Money On Me" veröffentlicht. Diese trägt den Zusatztitel "Windows 98 v.1.0" und ist deutlich elektronischer und simpler arrangiert im Vergleich zum Original. Der daraus entstandene Song ist auf dem neuen Album "Everything Now" zu finden. Im April kommen die Indierocker für eine Show nach Frankfurt. Im Juni werden Arcade Fire zudem bei den Zwillingsfestivals Hurricane und Southside als Headliner auftreten. Karten für das Konzert in Frankfurt als auch für das Hurricane und das Southside gibt es bei Eventim.

Stream: Arcade Fire - "Put Your Money On Me" (Demo)

Live: Arcade Fire

18.04. Frankfurt/Main - Festhalle
22.-24.06. Hurricane Festival - Scheeßel
22.-24.06. Southside Festival - Neuhausen ob Eck

+++ VISIONS-Autor Jochen Schliemann hat ein Buch geschrieben und eine Crowdfunding-Kampagne für dessen Finanzierung gestartet. "P-Trauriges Reisen" ist ein Reiseroman, den er als "Antithese zu der Instagram-Hashtag-Welt" beschreibt, in der nur die schönen und einfachen Seiten zur Schau gestellt werden. Seine Geschichte begleitet den Protagonisten Tim Ross auf einer Reise, die ihn immer wieder ratlos hinterlässt und nicht immer Sinn ergibt. Um sein neues Buch zu finanzieren, benötigt er die Hilfe seiner Fans. Wen das neugierig gemacht hat, wen die Leseproben weiter unten begeistern konnten und wer Schliemanns Texte für VISIONS gerne liest, kann ihn über die Internetseite seines Crowdfunding-Projekts unterstützen.

Facebook-Post: Jochen Schliemann stellt neues Buch vor

Facebook-Post: Jochen Schliemann gibt Leseprobe aus "P-Trauriges Reisen"

Facebook-Post: Jochen Schliemann gibt Leseprobe aus "P-Trauriges Reisen" - Teil 2

+++ Rolo Tomassi haben die Support-Acts für ihre kommende Tour bekanntgegeben. Von Ende März bis Anfang April werden sie von der Post-Hardcore-Band Palm Reader und den Progressive-Death-Metallern Cryptodira unterstützt. Das Mathcore-Trio wird dabei auch Konzerte in Wien, Berlin und Hamburg spielen. Rolo Tomassi werden dann schon neues Material im Gepäck haben: Das neue Album "Time Will Die And Love Will Bury It" erscheint am 2. März über Holy Roar. Karten für die drei Konzerte gibt es bei Eventim.

Live: Rolo Tomassi + Palm Reader + Cryptodira

28.03. Wien - Chelsea
30.03. Berlin - Musik & Frieden
31.03. Hamburg - Headcrash

+++ Machine Head waren in einen Busunfall verwickelt. Wie die Groove-Metal-Band über ihren Instagram-Account mitteilte, befand sie sich auf dem Rückweg von ihrem Konzert in Albuquergue, als ihr Bus mit einem Laster kollidierte. Laut den Aussagen des Statements, die der beigefügte Ausschnitt aus der Dashcam ihres Busses belegt, sei der Fahrer des Lasters ohne Blinken abgebogen und hätte dadurch den Unfall verursacht. Zum Glück sei keiner der Beteiligten zu Schaden gekommen. Gleichzeitig bedanken sie sich bei ihrem Busfahrer Byron, der mit seiner Reaktionsschnelle Schlimmeres verhindert hätte. Am vergangenen Freitag war Machine Heads neues Album "Catharsis" erschienen. Mit diesem kommt die Band im Frühjahr auf Tour. Karten gibt es bei Eventim.

Instagram-Post: Machine Head berichten von ihrem Busunfall

SCARY BUS ACCIDENT THE OTHER NIGHT. Everyone safe. It's hard to tell from the footage, but sometime around 4AM, while driving away from our sold-out show in Albuquerque, our bus driver Bryon safely avoided what could have been a very serious accident. Driver-cam footage below doesn't clearly show that this was a blind hill and blind turn we were coming up around as a truck (that had missed it's turn off) pulled out into the (left) oncoming traffic lane of the highway to make an almost impossible exit to the right. Skidding into the truck with a full bus and trailer, it smashed our mirror off, shattered Byron's window, and scared the hell out of everyone sleeping, but thanks to his excellent driving, no one was hurt. Shout out to our driver Bryon!! #spreadthehead #machinehead

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Live: Machine Head

19.04. Wien - Gasometer
21.04. München - Tonhalle
22.04. Stuttgart - LKA Longhorn
27.04. Münster - Skaters Palace
28.04. Köln - E-Werk
29.04. Berlin - Columbiahalle
05.05. Hamburg - Große Freiheit 36
09.05. Hannover - Capitol
10.05. Wiesbaden - Schlachthof

+++ Casey haben einen neuen Song samt Video veröffentlicht. "Phosphenes" setzt wie "Fluorescents" auf verhallte Gitarre und den Wechsel von wütendem Geschrei zu verträumtem Gesang. Besonders zum Ende türmt die Post-Hardcore-Band Soundschichten übereinander und lässt Sänger Tom Weaver dagegen ankämpfen. Das dazugehörige Video zeigt energetische Aufnahmen der Musiker, die sich in verschiedenfarbigem Licht verausgaben. Beide Songs stammen aus Caseys kommendem Album "Where I Go When I Am Sleeping", welches am 16. März via Rise Records erscheint. Das neue Material stellen sie im April auch in Deutschland vor. Karten gibt es bei Eventim.

Video: Casey - "Phosphenes"

Live: Casey

01.04. Berlin - Musik & Frieden
02.04. Hannover - Mephisto
03.04. Nürnberg - Z-Bau
04.04. Leipzig - Naumann's
08.04. München - Feierwerk
09.04. Aarau - Kiff
10.04. Frankfurt/Main - 11er Club
11.04. Hamburg - Goldener Salon
12.04. Köln - MTC

+++ Chevelle arbeiten an einem neuen Album. Die Alternative-Metal-Band postete auf ihrem Twitter-Account ein Bild von Schlagzeuger Sam Loeffler, wie er bei der Arbeit von seinen Kindern "gestört" wird: "Ich bekam in letzter Zeit einige Zuschauerbeteiligung, während ich Zuhause am neuen Album arbeite. Ich habe nichts dagegen. Sie sind gute Gesellschaft." Das bislang letzte Album "The North Corridor" war 2016 erschienen.

Tweet: Chevelle arbeiten an neuem Material

+++ Republic-Records-Präsident Charlie Walk wird der sexuellen Belästigung bezichtigt. In einem offenen Brief hatte die Gründerin der Gesundheitspflege-Einrichtung Life Lab, Tristan Coopersmith, die Anschuldigungen detailliert. Laut ihren Angaben hätte er sie im Alter von 27 Jahren mehrfach sexuell belästigt, als sie für ihn gearbeitet hatte. Neben anzüglichen Bemerkungen und geäußerten Sex-Fantasien hätte er sie auch körperlich bedrängt: "Du hast mich zu Abendessen eingeladen, mit denen ich nichts zu tun hatte, aber du hast mich eingeladen, um unter dem Tisch deine Hand auf meinen Oberschenkel zu legen und immer näher in Richtung meiner heiligen Stelle zu tippen." Auf einer Feier hätte er sie in sein Schlafzimmer gestoßen und auf sein Ehebett geschubst, während sich seine Frau im Nebenraum aufhielt. Außerdem wäre sie kein Einzelfall gewesen, wie ihr ein Kollege von Walk bestätigt hätte. Dieser hätte ihr auch Geld angeboten, wenn sie mit den Behauptungen nicht an die Öffentlichkeit gehe. Dieses Angebot hätte sie angenommen. "Ich wünsche dir nichts Schlechtes, Charlie Walk. Nur die Möglichkeit der persönlichen Einsicht, Verantwortung und Veränderung, sodass du deine Kraft für etwas Gutes benutzen kannst. Ich vergebe dir, Charlie Walk. Ich hoffe du kannst dir auch vergeben", schließt sie ihren Text ab. Das komplette Statement könnt ihr euch auf ihrer Homepage durchlesen. Der Beschuldigte hatte daraufhin die Vorwürfe zurückgewiesen und beteuert, dass er die Frauenbewegung schon immer unterstützt habe. In einem ähnlichen Fall war Def-Jam-Mitbegründer Russell Simmons nach mehreren Beschuldigungen von einer Frau wegen angeblicher Vergewaltigung verklagt worden.

+++ Bruce Dickinson hat seine Gedanken zu Musikdownloads und Streaming-Diensten geteilt. "Musiker, die heute ihre Karrieren starten, haben aufgrund von Napster und verlgeichbaren Plattformen einen schwierigen Job", sagte der Iron Maiden-Frontmann im Interview mit dem Musikblog Comebackstage. "Obwohl Downloads jetzt in gewisser Weise zum Mainstream gehören, hat Napster das Konzept von Musik, die einen Wert besitzt, zerstört - was grauenvoll ist. Ich finde, dass der Typ [der Napster gegründet hat] weggesperrt werden sollte, vielleicht wurde er es, verdient hätte er es. Es war ein Akt reiner selbstsüchtiger Zerstörung." Napster wurde 1999 gegründet und erlaubte Musikfans bis zur Stilllegung 2002, Musik kostenlos herunterzuladen. "Wir als Band machen zwar immer noch Alben, haben aber akzeptiert, dass wir damit kaum Geld verdienen können", so Dickinson. "Das Tolle bei uns ist, dass wir touren können und so Geld verdienen. Andere Bands, die erst mit großartiger Musik angefangen haben, haben diesen Luxus nicht." Der Sänger hat zudem die Problematik angesprochen, dass "Musik das einzige Konsumgut sei, für das die Leute nicht bezahlen wollen. [...] Ich werde bezahlt, wenn ein Buch von mir verkauft wird. Der Unterschied ist, dass ich zweieinhalb Monate an meinem Buch 'What Does This Button Do?' geschrieben und ein Autorenhonorar gezahlt bekommen habe, was sehr vernünftig und sehr fair ist. Wenn dieses Buch jedoch ein Album wäre und es zweieinhalb Monate gebraucht hätte, um es fertigzustellen, müsste ich es verschenken, denn die Leute zahlen zwar für ein Buch, aber nicht für ein Album. Das ist sehr traurig und falsch. Du musst auch bedenken, dass die meisten Leute ein Bier, einen Energy Drink oder etwas ähnliches trinken, wenn sie ein Album hören. Sie zahlen also den Preis für einen Energy Drink, aber nicht für ein Album. Und das ist traurig." Aktuell befindet sich Dickinson mit seiner Autobiografie auf Lesetour. Am 14. März kommt er auf dieser in die Stadthalle in Köln-Mülheim.

Video: Bruce Dickinson über Streaming-Dienste

+++ Wer sich die Liste der diesjährigen Grammy-Gewinner anschaut, sucht bis auf eine Ausnahme vergeblich nach Siegerinnen. Das sträfliche Ignorieren von Frauen in Kulturkreisen ist wohl auch Grammy-Präsident Neil Portnow aufgefallen, der daraufhin alle kreativen Frauen dazu aufrief, mehr hervorzutreten und sich bemerkbar zu machen. Er sei sich sicher, dass man sie nett willkommen heißen werde - und implizierte damit, dass Künstlerinnen bisher einfach nicht gut genug gewesen seien. Da hat jemand aus #metoo noch nichts gelernt, und zahlreiche Künstlerinnen der letzten Jahre wie Phoebe Bridgers, Julien Baker, Tori Amos oder diesjährige Nominierte wie Pink wohl vergessen - und so lies die Kritik der Öffentlichkeit auch nicht lange auf sich warten.

Tweet: Kat Corbett reagiert auf Portnows Aussagen

Tweet: Reaktionen auf Portnows Aufruf

+++ Zahlreiche Künstler aus dem VISIONS-Kosmos waren bereits Opfer grauenhafte Mash-ups mit Pop-Sternchen geworden. Auf Tool in Kombination mit Taylor Swift folgt nun Marilyn Manson im Einklang mit Shania Twain: "Man I Feel Beautiful" hat der berüchtigte DJ Cummerbund das Video getauft, in dem er Mansons "The Beautiful People" mit dem Twain-Shit "Feel Like A Woman" fusioniert. Das klingt dann ungefähr so, als würde der Horrorclown Pennywise auf einer Tupperparty als DJ auflegen.

Video: Marilyn Manson + Shania Twain - "Man I Feel Beautiful"

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