01.12.2016 | 18:00 0 Autor: Online Redaktion RSS Feed

Newsflash (Smoke Blow, Julien Baker, Iggy Pop u.a.)

News 25970Neuigkeiten von Smoke Blow, Iggy Pop, Belle And Sebastian, Eyehategod, Planet B, Wild Pink, Tim Darcy, Julien Baker, Mobina Galore, Lamb Of God, Pale Angels und A Day To Remember.

+++ Smoke Blow haben weitere Shows zu ihrem 20-jährigen Bandjubiläum angekündigt. Im Dezember 2017 spielt die Kieler Hardcore-Band zwei zusätzliche Konzerte auf ihrer von VISIONS präsentierten Tour im Berliner Columbia Theater und der Fabrik in Hamburg. Wegen der hohen Nachfrage war eines der geplanten Konzerte in kommenden Oktober bereits knapp ein Jahr vorher ausverkauft gewesen. Nach ihrem Album "The Record" von 2010 hatten Smoke Blow keine neue Musik mehr aufgenommen, aber immer wieder vereinzelt Konzerte gespielt. Karten für die kommenden Termine gibt es im Vorverkauf bei Eventim.

Live: Smoke Blow

16.12. Kiel - Max Nachttheater

VISIONS empfiehlt:
Smoke Blow

06.10. Stuttgart - Universum
07.10. Saarbrücken - Kleiner Klub | ausverkauft
15.12.2017 Berlin - Columbia Theater
16.12.2017 Hamburg - Fabrik

+++ Iggy Pop und Danger Mouse haben sich für einen Song zusammengetan. "Gold" ist Bestandteil des gleichnamigen Films von Regisseur Stephen Gaghan, bei welchem Matthew McConaughey die Hauptrolle übernimmt. Der Film handelt dabei von Kenny Wells, der als Goldsucher in Indonesien sein Glück sucht und nimmt Bezug auf eine wahre Begebenheit. Iggy Pop äußerte sich in einer Pressemitteilung und erklärte der Film mit seiner Geschichte über Gewalt, Sehnsucht, Lust, Schicksal und Verhängnis habe ihn direkt angesprochen. Weiter sagte er: "Die Schauspieler und die Geschichte spannen ein Netz der Aufregung, welches mich erschöpft und sprachlos zurücklässt, also habe ich versucht mit diesem Gefühl im Geiste die Vocals einzusingen.". Premiere des Streifens ist der 27. Januar. Der Track selbst ist bisher nur als Teil des Filmtrailers zu hören.

Trailer: "Gold"

+++ Belle & Sebastian haben via Facebook Fotomodels für ihr neues Albumcover gesucht. In einem Aufruf hatte Frontmann Stuart Murdoch britische Fans dazu aufgefordert der Band ein Foto von sich zu schicken. Auch über das Format neuer Musik ging der Sänger in diesem Zusammenhang ins Detail und erklärte es könnte sich möglicherweise um eine Serie von EPs handeln. Weiter sagte der Musiker, er suche 50 Probanden mit interessanten und ausdrucksstarken Gesichtern, da er einen Querschnitt der britischen Bevölkerung mit dem Artwork repräsentieren wolle und dass das Fotoshooting im Laufe der kommenden Monate in London stattfinden werde. Wann genau mit neuer Musik der Indierocker zu rechnen ist wurde dabei nicht thematisiert. Im Laufe des letzten Tages kamen dafür nach Angabe der Band unzählige Mails als direkte Reaktion auf den Aufruf an, wie diese in einem zweiten Facebook-Post schrieb.

Post: Aufruf als Fotomodel

Post: Reaktion der Band auf die Flut an eingegangenen Bilder

+++ Der Gesundheitszustand des Eyehategod-Sängers Mike IX Williams hat sich weiter verschlechtert, weshalb die Familie erneut um Spenden bittet. Bereits seit Oktober befindet sich der Musiker wegen einer Leberzirrhose in stationärer Behandlung. Nach einem Spendenaufruf seiner Lebensgefährtin waren bereits über 60.000 US-Dollar an finanzieller Hilfe eingegangen. Nach mehreren Operationen aufgrund eines komplizierten Geschwürs und der Diagnose einer Schädigung des Herzens war eine Lebertransplantation nicht möglich gewesen. Nun hofft Williams auf eine Transplantation Mitte Dezember. Seine Partnerin bedankte sich für die bisher geleistete Unterstützung und bat darum die Geschichte ihres Lebensgefährten weiter zu teilen und weiter zu spenden.

+++ Justin Pearson von The Locust und Head Wound City hat unter dem Projektnamen Planet B einen neuen Song veröffentlicht. Der kurze Track "Old Age Lasts Too Long" war in einer etwas abgewandelten Version Teil des Soundtracks zum Films "Incompresa" gewesen, in dem Pearson mitgespielt und einen Teil der Musik beigesteuert hatte. Der Track ist elektronisch, erinnert ein wenig an Industrial-Musik und wird vor allem geprägt durch Pearsons kratziges und hohes Geschrei. Zusätzlich gibt es auch ein kurzes Performance-Video, das unter anderem eine brennende Snare-Drum zeigt, auf der das Logo einer US-amerikanischen Biermarke abgedruckt ist. "Old Age Lasts Too Long" soll demnächst auf einer Split-Seven-Inch erscheinen. Zusammen mit den Musikern Luke Henshaw und Gabe Serbian hatte Pearson bereits letztes Jahr eine Single unter dem Namen Planet B veröffentlicht.

Video: Planet B - "Old Age Lasts Too Long"

+++ Wild Pink haben einen Vorabsong aus ihrem Debütalbum gestreamt. Die New Yorker Pop-Rocker geben mit dem Song "Great Apes" einen Eindruck ihres nach der Band benannten Erstlingwerkes ab. Zuvor hatten die seit 2015 in Bandform aktiven Musiker zwei EPs veröffentlicht. Der Track besticht dabei durch sanften, fast vorsichtigen Gesang mit viel Hall und eingängige Gitarrenmelodien. Auch Schlagzeug und Bass treiben den flächigem Sound mit viel Effekt und hallender Snare voran. Das Album selbst erscheint am 10. Februar via Tiny Engines.

Stream: Wild Pink - "Great Apes"

+++ Ought-Frontmann Tim Darcy hat ein Soloalbum angekündigt. Demnach erscheint "Saturday Night" am 17. Februar über Jagjaguwar. Den ersten Song "Tall Glass Of Water" kann man bereits jetzt hören. Der Titel besticht durch geshuffelte Gitarren und einen Folk-Einschlag, der vor allem im Anfangsteil des Songs deutlich wird. Getragen wird der Track allerdings von Darcys akzentuierter und wandelbarer Stimme. Im Video ist der gebürtige Kanadier dabei zu sehen, wie er durch verschiedenste Szenerien läuft und am Ende dann in einem Raum voller mit den selben Sachen bekleideten Menschen ankommt und das im Songtitel erwähnte "Tall Glass Of Water" trinkt. Verglichen mit dem aktuellen Ought-Album "Sun Coming Down" scheint das Soloprojekt des Sängers und Gitarristen weniger progressiv zu sein und mehr auf Eingängigkeit zu setzen.

Cover: Tim Darcy - "Saturday Night"

Tim Darcy

Video: Tim Darcy - "Tall Glass Of Water""

+++ Julien Baker hat mit "Decorated Lawns" einen Song zur Weihnachts-Compilation "Jingle Yay!" beigesteuert. In dem nur aus Akustikgitarre und Klavier bestehenden Song singt Baker über eine verflossene Liebe, mit der sie schöne Erinnerungen vor allem um die Weihnachtszeit herum verbindet. Am Ende steigert sich die Singer/Songwriterin sehr emotional in die sich immer wiederholende Textzeile "I loved you more/ Than I hate me". Die Compilation "Jingle Yay!", auf der der Song erschienen ist, stammt von der Organisation Punk Talks, die psychotherapeutische Hilfe für seelisch erkrankte Musiker anbietet. Darauf befinden sich weitere weihnachtliche Beiträge von Musikern, unter anderem eine Interpretation des Weihnachtslieds "What Child Is This" von der Band The World Is A Beautiful Place & I Am No Longer Afraid To Die. Jeder Kauf des Albums unterstützt direkt die Organisation. Julien Baker war Mitte des Jahres bereits Teil einer Benefiz-Compilation für die Opfer des Orlando-Massakers gewesen.

Stream: Julien Baker - "Decorated Lawns"

+++ Mobina Galore haben einen Labelwechsel vollzogen. War das Punk-Duo zuvor noch über Gunner und Broken Silence erschienen, veröffentlicht es am 2. Dezember die EP "Singles & B-Sides über New Damage. Darauf sind bisher unveröffentlichte Songs und Singleauskopplungen gesammelt, die seit Veröffentlichung des Debütalbum "Cities Away" angefallen sind. Die schnelle Punknummer "Spend My Day" kann man bereits jetzt hören. Der Titel fällt positiv durch ein sehr hohes Tempo und den zweistimmigen Gesang der beiden Sängerinnen auf, der oftmals in Geschrei übergleitet. Im dazugehörigen Musikvideo wechseln sich Szenen welche die Band zeigen mit solchen ab, in denen Gitarristin Jenna Priester gehetzt durch einen düsteren Wald rennt. Zuletzt hatten die Kanadier ein Session-Video zum Titel "You're Not 23 Anymore" veröffentlicht.

Video: Mobina Galore - "Spend My Day"

+++ Lamb Of God-Schlagzeuger Chris Adler hat angekündigt in Zukunft bei den wiedervereinigten Nitro Schlagzeug zu spielen. Die Glam-Rocker lösten sich bereits 1993 auf, schlossen sich allerdings jetzt mit der Unterstützung Adlers erneut zusammen. "Ich weiß nicht, wer den talentiertesten Musikern des Planeten meine Telefonnummer gegeben hat, aber meine Aufregung könnte nicht größer sein", kommentierte Adler seine zukünftige Mitgliedschaft in der Band. Die drei Musiker schreiben bereits an neuem Material und wollen im nächsten Monat mit den Aufnahmen für ein erstes Album beginnen. Nach der Veröffentlichung des Albums peilt die Band eine Welttournee an. Mit Lamb Of God hatte der Drummer zuletzt die EP "The Duke" veröffentlicht.

+++ Pale Angels haben ihr aktuelles Album zum Streaming freigegeben. Das dritte Studioalbum "Daydreaming Blues" der Punkrocker war bereits am 25. November erschienen und ist nun kostenlos auf der Bandcampseite von Recess Records hörbar. Die Musik pendelt dabei zwischen experimentelleren Stücken, die an Grunge und Noiserock erinnern und schnellen Punksongs, die oftmals unter der Drei-Minuten-Marke bleiben.

+++ Nach A Day To Remembers gewonnenem Verfahren gegen ihr ehemaliges Label Victory sind neue Details des Rechtsstreits ans Licht gekommen. Demnach scheint das Label gegen einen Teil des Urteils Berufung einlegen zu wollen. Die Band war nach einem fünfjährigen Rechtsstreit insgesamt 4 Millionen US-Dollar an Tantiemen und entsprechenden Zinsen zugesprochen worden, die das Label unrechtmäßig eingehalten hatte. Doch einen Teil dieses Geldes will das Label nun nicht zahlen, da etwa 1,2 Millionen US-Dollar von dieser Summe wohl auf Merchandising zurückzuführen sind. Die Band hatte entgegen ihres Vertrages mit Victory Merchandise im Internet angeboten, obwohl ihnen ausdrücklich nur der direkte Verkauf bei Konzerten gestattet gewesen sein soll. Das enthaltene Geld aus Merchandise-Einnahmen will Victory deshalb wegen Vertragsbruchs nicht auszahlen. A Day To Remember hatten ihr aktuelles Album "Bad Vibrations" inzwischen eigenständig veröffentlicht. Ende Januar kommen sie damit auf Tour nach Deutschland. Karten für die Shows gibt es bei Eventim.

Live: A Day To Remember

30.01. Oberhausen - Turbinenhalle
31.01. Leipzig - Haus Auensee
01.02. Köln - Palladium
03.02. Hamburg - Sporthalle Hamburg
04.02. Berlin - Columbiahalle
05.02. Wien - Gasometer
10.02. Offenbach - Stadthalle
11.02. Stuttgart - Hanns-Martin-Schleyer-Halle

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