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0 Autor: Maik Koltermann

Weezer - Pinkerton

Pinkerton

Wer kann sich Weezers Charme schon entziehen? Irgendwie schafft es Rivers Cuomo, Songs von einer angenehmen Eingängigkeit zu schaffen, die funktionieren. Zwei Jahre nach ihrem Debüt, das zum Million-Seller avancierte, wirkt der Nachfolger glücklicherweise so unbeschwert wie die Nummer Eins, ja sogar hier und dort noch ein wenig schlauer angelegt. Immer dann, wenn Weezer zünftig abrocken, sind sie meiner Meinung nach am stärksten und auf "Pinkerton" überwiegen eben genau die Songs dieser Stilistik. Wer die melancholisch angehauchten Popmelodien in dieser verzerrten Gitarrenversion nicht schluckt, ist schon ein ganzes Stück davon entfernt, sich der sympathischen Belanglosigkeit hingeben zu können. Wer aber auch hin und wieder ganz sanft mit dem Kopf wackeln kann, ohne sich gleich zu harmlos zu fühlen, sollte hineinhören. Auch wenn der Gesang hier und dort noch ein wenig druckvoller sein könnte - nur um zu verhindern, daß man Rivers für einen Waschlappen hält. Aber nichts für ungut, "Pinkerton" geht trotzdem hervorragend ab.

Leserbewertung: 9.6/12

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