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0 Autor: Daniel Matuschke

Frank Turner - The Third Three Years

The Third Three Years

In der Tradition der beiden Vorgänger seiner Sammlerserie veröffentlicht Frank Turner 21 Songs, die er zwischen 2011 und 2014 liegengelassen und wiedergefunden hat.

Auf "The Third Three Years" lässt sich nachvollziehen, wie der sympathische Songwriter zu seinem vierten Album "Tape Deck Heart" gekommen ist und wer ihn unterwegs (schon immer) begleitet hat. Denn neben etlichen B-Seiten und Schlafzimmer-Demos, die nicht nach Schlafzimmer klingen, gibt es wieder eine Auswahl seiner Lieblingssongs, die Turner aufs Akustikformat runterschraubt. Das klingt vertraut und gut. Nicht zuletzt, weil schon die Auswahl überzeugt: "American Girl" von Tom Petty, "Live And Let Die" von Paul McCartneys Wings, Townes Van Zandts Country-Klassiker "Pancho & Lefty". Natürlich gibt es mit "Bigfoot!" auch ein Weakerthans- und mit "Born To Run" ein Springsteen-Cover. Einzig Turners Version von Queens "Somebody To Love" versackt auf dem Halbfeld zwischen pompös und gemütlich. Und dazwischen? Bekommt man das, was man nicht braucht, aber trotzdem will. Live-Mitschnitte der iTunes- und Cutting-Room-Studiosessions. "The Way I Tend To Be" als eine Art Klavier-Ballade. Eine Demoversion des selten gehörten "Something Of Freedom", die klar macht, warum sich das Stück gar nicht verstecken muss. Und "Dan's Song" als kaputten Sprint ins Ziel von "The Third Three Years". Dass Turner ein Händchen dafür hat, einen zwischen zwei Alben mit Sonderveröffentlichungen bei der Stange zu halten, ist längst bekannt. Interessant ist, dass es nach neun Jahren immer noch so gut funktioniert. Schön ist, dass sich diesmal Freunde wie Jon Snodgrass, Emily Barker und Matt Nasir um den heimeligen Folkpunk versammeln.

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