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0 Autor: Jörg Staude

Iron Maiden - A Matter Of Life And Death

A Matter Of Life And Death

Im Heavy Metal geht es um mehr als Leben und Tod. Iron Maiden kennen sich aus im Genre, sie haben es begründet. Das hört man immer wieder.

Iron Maiden klingen nicht wie irgendwer, Iron Maiden sind Iron Maiden. Das war nie anders. Es werden auch immer dieselben drei bis fünf Akkorde sein (C, D, E und/oder G und A), auf denen sie durch den Themenpark Krieg der Welten (also entweder Weltkrieg oder Krieg im Weltraum) reiten. Das dritte Album nach Dickinsons Rückkehr ist über 70 Minuten lang. Kommt es auf die Länge an? Eher auf den Blickwinkel. Iron Maiden wiederholen sich mit der Besessenheit eines eingespielten Handballteams, das nur drei Spielzüge kennt. Sturheit pur ist nicht Qualität pur. Die Songs sind vorhersehbar wie beim Vorgänger "Dance Of Death" – aber der Sound ist noch schlechter. Trotzdem werden diejenigen, die sich über Metallicas "St. Anger" aufgeregt haben, den Mut loben, dieses Album nicht gemastert zu haben. Wenn diese Platte druckvoll produziert ist, was war dann bitte Dickinsons "Tyranny Of Souls"? Eine spannendere, abwechslungsreichere, mit mehr Herzblut eingesungene und besser produzierte Heavy Metal-Scheibe als dieser Versuch, den zweiten Teil von "Seventh Son Of A Seventh Son" zu kreieren.

Bewertung: 6/12
Leserbewertung: 7.6/12

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