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26.05.2014 | 17:30 0 Autor: Online Redaktion RSS Feed

Newsflash

News 20810Neuigkeiten von Smashing Pumkins, dem Hurricane und Southside Festival, Wovenhand, Arkells, Tori Amos, The Gaslight Anthem, Led Zeppelin, Mina Caputo, von parodierten Cover-Artworks, Crowbar, Youtube und einem göttlichen Lemmy Kilmister

+++ Als wären zwei neue Alben im nächsten Jahr nicht genug, arbeitet Smashing Pumkins-Sänger Billy Corgan nun auch an der Wiederveröffentlichung ihres 2000er Albums "Machina/The Machines Of God". Ein Update auf der Website der Pumpkins feuert Spekulationen über eventuelle Remixe, Bonusaufnahmen und Gaststars an. "Ich bin nicht abgeneigt, aktuelle Musiker nach ihrer Teilnahme zu fragen", so Corgan. Die neuen LPs "Monuments To An Elegy" und "Day For Night" sollen 2015 erscheinen.

+++ Die Zwillings-Festivals Hurricane und Southside haben die Spielzeiten der Bands veröffentlicht. Auf Überschneidungen hochkarätiger Acts müssen Fans sich schon am ersten Festivaltag einstellen. Während auf dem Hurricane Festival am frühen Abend The Subways, Apologies, I Have None und Chuck Ragan gleichzeitig auf den verschiedenen Bühnen auftreten, müssen sich die Besucher des Southsides zwischen den Black Keys, Bonaparte und Bosse entscheiden. Auch zur späten Stunde machen die Veranstalter es den Fans nicht leichter: Arcade Fire, Casper und Bad Religion treten zur selben Zeit auf. Entwarnung gibt es für alle Anhänger von Seeed und Fettes Brot: Die Veranstalter holten sich eine Spielzeitverlängerung für die Green Stage ein, sodass beide Bands nacheinander auftreten können. Für eines der Highlights sorgen auch die Donots, die auf beiden Festivals jeweils ein exklusives Geburtstags-Konzert spielen werden. Beide Events finden vom 20. bis zum 22. Juni statt und sind bereits ausverkauft.

+++ Wovenhand werden im September weitere Konzerte in Deutschland spielen. Die 2001 gegründeten Alternative-Rocker veröffentlichten im letzten Monat ihr aktuelles Album "Refractory Pbdurate", zum Song "Field Of Hedon" hatten sie sogar das allererste Musikvideo ihrer 13-jährigen Bandgeschichte gedreht. Ob die Band auch mit den neuen Songs live überzeugen kann, seht ihr im Juni beim Orange Blossom Festival und auf der von uns präsentierten Club-Tour im September. Karten gibt es bei Eventim.

VISIONS empfiehlt:
Wovenhand

07.06. Beverungen - Orange Blossom Festival
14.09. München - Ampere
15.09. Karlsruhe - Tollhaus
16.09. Nürnberg - K4
22.09. Esch - Kulturfabrik
24.09. Bielefeld - Forum
25.09. Freiburg - Cafe Atlantik

+++ Die Arkells bringen am 8. August ihr neues Album "High Noon" auf den Markt. Ihre dritte Studioplatte schrieben die Indierocker im Sommer in ihrer Heimat in Hamilton. "Verglichen mit unseren früheren Alben sind die neuen Songs textlich ungefilterter, politischer und roher, musikalisch sind sie mutiger und filmischer", kommentiert Sänger Max Kerman die Entwicklung und die neuen Tracks seiner Band. Erste Vorboten hatten die Arkells mit zwei Lyric-Videos zu "Come To Light" und "Never Thought That This Would Happen" bereits vorausgeschickt. Pünktlich zur Veröffentlichung der neuen Platte begeben sie sich auch auf Deutschlands Bühnen, um die neuen Songs live zu präsentieren. Karten für die Show in Köln gibt es bei Eventim.

Live: Arkells

09.08. Eschwege - Open Flair-Festival
10.08. Köln - Studio 672
13.08. Hamburg - Knust
14.08. Berlin - Flux Bau

+++ Bei einem Konzert in Nottingham hat die 90er-Ikone Tori Amos ein Piano-Cover von Metallicas "Nothing Else Matters" gespielt. Die Performance der US-amerikanischen Singer/Songwriterin hatte ein Konzertbesucher gefilmt. Die Metal-Ballade spielt Amos mit der für sie typischen Mischung aus Feingefühl und theatralem Bombast.

+++ The Gaslight Anthem wollen noch diesen Spätsommer ihr fünftes Studioalbum veröffentlichen. Laut dem Rolling Stone haben die Musiker sechseinhalb Wochen in den Blackbird-Studios in Nashville verbracht, um dort die neuen Stücke aufzunehmen. Im Interview nannte Frontmann Brian Fallon die Sessions "komplett anders als alles, was wir jemals zuvor gemacht haben". Zuletzt hatten The Gaslight Anthem Anfang des Jahres die B-Seiten-Kompilation "The B-Sides" herausgebracht.

+++ Im Plagiatsstreit um Led Zeppelins "Stairway To Heaven" hat ein Richter aus Pennsylvania den klagenden Anwalt als "unprofessionell"und "anrüchig" kritisiert. Francis Malofiy hatte in einem ähnlichen Rechtstreit offenbar den Songwriter William Guice unter Vorspigelung falscher Tatsachen und ohne eigenen Anwalt dazu gebracht, eine eidestattliche Versicherung abzugeben. Malofiy vertritt aktuell die Erben des verstorbenen Spirit-Gitarristen Randy California, die im Intro von "Stairway To Heaven" Spirits Song "Taunus" zu erkennen glauben. Led Zeppelin wollten sich bislang nicht zu dem Fall äußern. Die Band plant, nächsten Monat ihre ersten drei Alben wiederzuveröffentlichen.

+++ Life Of Agony-Sängerin Mina Caputo ist als Sprecherin in einer Dokumentation über einen Fossilfund zu hören. Caputos Stimme klingt dabei nicht weniger dramatisch als die Musik mit der sie unterlegt ist. Die stammt von Gator Bait Ten, einer Supergroup um den Swans- und Prong-Drummer Ted Parsons. Caputos Erzählstil erinnert nur entfernt an konventionelle Dokumentationssprecher, sondern vielmehr an einen auf die Musik abgestimmten Sprechgesang, der mitunter sogar mit Soundeffekten verfremdet wird. Life Of Agony werden in diesem Sommer wieder auf einigen Festivals zu sehen sein.

Mina Caputo spricht in einer Fossil-Doku

Live: Life Of Agony

08.08. Kortrijk - Alcatraz Hard Rock & Metal Festival
09.08. Bildein - Picture On
16.08. Hamburg - Elbriot Festival
17.08. Herne - X-Rockfest

+++ Auf der Website RIPT Apparel können diverse Artwork-Parodien von bekannten Rockalben erstanden werden. Diese spielen meist auf nicht weniger bekannte Filmklassiker an: So ist beispielsweise das Artwork des zweiten Gorillaz-Albums "Demon Days" so abgeändert, dass darauf die Protagonisten des Comics "Fantastic Four" zu sehen sind. Wohingegen Gollum als Nevermind-Baby einem Ring hinterherschwimmt. Die Motive sind auf T-Shirts aber auch Laptop-Hüllen sowie Kopfhörern zu erstehen.

+++ Beim Crowbar-Konzert auf dem Maryland Deathfest hat ein auf die Bühne gestürmter Fan für einen Wutausbruch von Frontmann Kirk Windstein gesorgt. Der Zuschauer war auf die Bühne geklettert, dort von einem Security umgerissen worden und gegen Windstein gestürzt. Sichtlich gereizt trat der Sänger dem Störenfried gegen den Kopf, unterbrach dann den gerade gespielten Song und verkündete: "Ich hab keinen Bock mehr auf diesen Scheiß. [...] Du hättest jeden scheiß Zahn in meinem Mund zerstören können." Windstein erklärte später er habe kein Problem mit Fans, die auf die Bühne stürmen würden, um in die Menge zu springen. Jedoch nur mit der nötigen Vorsicht gegenüber der Band und in Clubs, wo dies erlaubt sei, was beim Konzert auf dem Deathfest nicht der Fall gewesen wäre.

Fan stürmt auf Crowbar-Bühne

+++ Die Interessensvertretung für Independent-Labels The Worldwide Independent Network (WIN) hat Youtube für seine Verhandlungstaktiken für seinen kommenden Streaming-Services kritisiert. Die Videoplattform hätte laut der britischen Zeitung The Guardian Labels zur Unterzeichnung von Verträgen zu schlechten Konditionen gedrängt. Eine Nichtunterzeichnung hätte zu einer Sperrung jeden Videos des jeweiligen Labels geführt. WIN forderte Youtube nun auf, dies zurückzunehmen.

+++ Die Reinkarnation Jesu (wahlweise auf Tostbrotscheiben oder in Cheetos-Tüten) ist in Zeiten des Internet ja ein alter Hut. Unvorstellbar ist allerdings, was den Kollegen von Loudwire in ihrer Bratpfanne erschienen ist: Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister, eingebrannt in einen scheinbar übernatürlichen Pfannenkuchen. Sonnenbrille und charakteristische Kotletten lassen jedenfalls keinen Zweifel, dass es sich um die Heavy-Metal-Gottheit handelt. Auch die Jungs von Loudwire schienen Probleme zu haben, die tranzendentale Erscheinung in Worte, geschweige denn 140 Zeichen zu fassen. "Motörhead forever", twitterten die scheinbar erleuchteten Apostel nach der Entdeckung. Natürlich nicht, ohne sich zu erkundigen, ob Lemmy noch lebe. Motörhead gaben Entwarnung, bezeichnete die Epiphanie allerdings als "ein Wunder". Scheint so, als müsse die Decke der Sixtinischen Kapelle überarbeitet werden.

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