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    Geschmeido
    Same Same

    VÖ: 23.10.2000 | Label: Community/Virgin
    8 / 12

    Die Freiburger verfolgen mit ihrem zweiten Album konsequent den Pfad, den sie bereits mit ihrem Debüt „Zwischen den Mahlzeiten“ aufgenommen haben.

    Dieser führt geradewegs in den Pophimmel. Könnte man zumindest meinen, denn ihre Songs kommen noch luftiger, noch leichter daher. Feine Melodien umwehen hier und da den locker swingenden Takt. Sehr transparent produziert, glasklarer Sound und jede Note scheint zu rufen: „Entspann dich, ich tu dir nicht weh. Lass uns eine gute Zeit zusammen haben“. Dass das Ganze aber nicht zu Schonkost verkommt, dafür sorgen nicht zuletzt die von Wortspielen und vagen Andeutungen geprägten Texte, die wesentlich schwieriger nachzuvollziehen sind als noch auf „Zwischen Den Mahlzeiten“. Die Musik macht schubbidubb und die Achseln zucken dazu mit den Schultern. „Same Same“ swingt ungemein – noch eindringlicher und schöner als auf dem Debut. Aufgrund der verklausulierten Texte, an denen man sich eben doch ab und zu stößt, ist es aber doch weit davon entfernt, Easy Listening zu sein. Die instrumentalen Passagen allein wären der ideale Reisebegleiter für einen Tag am Meer, so runzelt man aber allzu oft die Stirn und fragt sich: Worum geht’s? Um nichts besonderes, vermute ich. Und deshalb obliegt diesem Album leider auch etwas Seelenlosigleit und Selbstgefälligkeit.

    weitere Platten

    Zwischen den Mahlzeiten

    VÖ: 01.01.1999