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Deftones - Adrenaline

Adrenaline

Für die Deftones hat sich in diesem Sommer ein Traum erfüllt: Sie durften mit den alten Säcken von den Bad Brains in den Staaten auf Tour gehen. Irgendwie muss das abgefärbt haben, jedenfalls klettert Sänger Chino Moreno ein ums andere Mal aus kehligem Hardcore-Geschrei in die Tonlagen von H.R., und auch der Rest der Band zeigt sich in Songs wie dem Opener "Bored" oder "Nosebleed" vom New Yorker Rasta-Core inspiriert. Ansonsten dürften die scharf geschnittenen Riffs vor allem Freunde von Helmet oder RATM ansprechen. Angeblich spielen sie genau diesen Sound schon seit 1988 und haben sich nie an Trends orientiert. Na ja... Die Talentscouts von Madonnas Maverick-Label, welche uns das Debüt dieses amibitionierten Quartetts präsentieren, können sich davon bestimmt nicht freisprechen. Alles in allem ein durchweg akzeptables Album, das mit "7 Words" auch einen Höhepunkt besitzt. Etwas Besonderes sind die Deftones hingegen nicht, und die Frage, wer das nun braucht, sollen bitteschön andere beantworten.

Bewertung: 7/12
Leserbewertung: 10.1/12

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Kommentare (1)

Avatar von records records 19.12.2016 | 09:00

Erst nach Jahren zeigt sich, ob ein Werk, eben ein Meisterwerk ist. Und dieser Erstling von Deftones, ist definitiv eines davon. Deftones ist nicht so düster wie Korn, aber klingt teilweise etwas melancholisch und das macht den besonderen Reiz dieses Albums aus. Glücklicherweise ist die Bandbreite weit genug, so dass Adrenaline am Stück gehört werden kann ohne in Depressionen zu verfallen. Mein persönlicher Favorit "Birthmark". Gehört in jede AlternativRock Sammlung!

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