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0 Autor: Vivien Stellmach

Beach Slang - A Loud Bash of Teenage Feelings

A Loud Bash of Teenage Feelings

Vertrauen ist ein hohes Gut. Beach Slang haben zehn lebensbejahende Punk-Hymnen für schüchterne Punk-Kids aufgenommen, die auf sie zählen. James Alex ist sich dessen bewusst – mehr als je zuvor.

Es liest sich wie eine romantisch-dramatische Liebesgeschichte: Im April streiten Beach Slang sich bei einer Show in Salt Lake City auf der Bühne. Wütend verkündet Frontmann James Alex, dass es das letzte Konzert seiner Band sei, während Gitarrist Ruben Gallego sein Instrument auf den Boden schmettert und von der Bühne stürmt. Ihre Show am nächsten Tag in Boise sagen Beach Slang ab. Alex hadert mich sich selbst und der Welt – bis folgendes passiert: Nach dem Konzert, so der Sänger in einem Interview, läuft ein Mädchen auf ihn zu. Aufgelöst bittet sie ihn darum, nicht aufzuhören. „Wir brauchen euch“, sagt sie. Alex wird schnell klar, wie falsch es wäre, jetzt das Handtuch zu werfen. Der Sänger versteht: Er und seine Band tragen Verantwortung. Für sich selbst und junge, introvertierte Punk-Kids, die sich selbst zu wenig vertrauen und in ihren Songs Halt finden. A Loud Bash Of Teenage Feelings ist von persönlichen Geschichten aus den Leben ihrer jungen Fans inspiriert. Songs wie Punks In A Disco Bar und die romantisch-pathetischen Hot Tramps und Young Hearts handeln davon, sich missverstanden und immer irgendwie am falschen Ort zu fühlen – und das Leben trotzdem in vollen Zügen zu genießen. Musikalisch bieten die schrammelig treibenden Atom Bomb und Art Damage dabei eine willkommene Abwechslung: Die Songs klingen härter. Eines aber haben sie alle gemeinsam: Sie vermitteln einem das Gefühl von Verständnis und Hoffnung. „Dont be afraid to want to be alive!“

Bewertung: 8/12
Leserbewertung: 7.5/12

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