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0 Autor: Jörg Staude

Judas Priest - Nostradamus

Nostradamus

Die britische Spinal-Tap-Vorlage schreibt ein Doppelkonzeptalbum über den französischen Wahrsager Nostradamus. Das konnte nicht gut gehen.

Wohlgemerkt, es ist 2008, nicht 1978. Judas Priest ist das egal. Ehre, wem Ehre gebührt. Ohne sie wäre der Heavy Metal in den 80ern nicht zum Ruf gelangt, jugendgefährdend zu sein. Danke dafür. Aber daraus das Recht abzuleiten, wirklich alle Klischees zu verbraten, die man selbst (mit) erfunden hat? Schon der Vorgänger "Angel Of Retribution" war als Comeback/Reunion-Album kaum mehr als ein warmer Aufguss von Standards. Richard Wagner wird's post mortem freuen, Joey DeMaio sich ärgern – Manowar sind nicht mehr die plakativsten: zu lang und -weilig. Wenn Konzept, dann so knackig wie Maiden anno 88 mit "Seventh Son Of A Seventh Son": 45 Minuten reichen.

Bewertung: 5/12
Leserbewertung: 8.0/12

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