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0 Autor: Philipp Welsing

Brant Bjork - Saved By Magic

Saved By Magic
  • VÖ: 01.08.2005
  • Label: Duna Records/Cargo

Brant Bjork konnte solo nie ganz überzeugen. Mit seiner neuen Band The Bros mutet er uns nun ein Doppelalbum zu, so monoton, so langweilig, so viel zu viel.

Live mag das Ganze einen anderen Wind bekommen, aber hier reden wir nun mal über seine neue

Zwei-CD-Veröffentlichung. Auch wenn der einstige Kyuss- und Fu Manchu-Drummer eine neue Band um sich

geschart hat – Mike Peffer (dr), Dylan Roche (b), Cortez (g) –, es klingt keinen Deut anders als die

Solo-Vorgänger "Local Angel" und "Keep Your Cool". Keine erhoffte textliche Steigerung, kein

Pfeffer, der erwähnten Solo-Alben schon schmerzlich fehlte. Nichts als Stagnation. 19 Songs

Stillstand. Das ist wirklich erstaunlich. Bei einer solchen Fülle ist es doch wahrscheinlich, dass

sich zumindest aus Versehen ein Stück einschleicht, das anders klingt. Ein Nuance anders. Aber nein.

19 Mal das exakt gleiche Muster: Ob der Song "Get Into It" heißt, "Inside Of You" oder "Cool Abdul"

(...) – nie kommt mehr als ein traurig simples Riff, wiederholt und wiederholt, darunter das

Nötigste an Drums, der Bass unterstützt die Gitarre (und mehr nicht), Bjork leiert seinen

zurückgekifften Sprechgesang. Dann wird das Riff wiederholt. Ein paar Kniepel-Soli; zumindest die

zumeist relaxt-funky und launig. Zur Farce wird der Start der zweiten CD. Vorausgesetzt, man hat die

erste durchgestanden. Schon wieder das Gleiche. Es ist nicht mehr haltbar, nicht mehr ernst zu

nehmen. Man will das gar nicht glauben. Man will, dass es aufhört. Sorry, Bro(s), aber mit viel

Wohlwollen:

Bewertung: 3/12

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