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Biologie-Studie: AC/DCs Musik ist doch “noise pollution”

“Rock And Roll Ain’t Noise Pollution” sangen AC/DC 1981 – und bekommen nun Widerspruch von Forschern: In einer Studie mit Käfern wirkte sich der “Lärm” der Rockmusik negativ auf die Tiere aus.

1981 behaupteten die Superrocker AC/DC in einem Song: “Rock And Roll Ain’t Noise Pollution” – Rock’n’Roll sei also keine Lärmbelästigung. Wer würde das nicht unterschreiben?

Ein Wissenschaftler hat nun jedoch Indizien gefunden, dass die Australier da falsch lagen. Laut der Starkville Daily News hat Brendan Barton, Assistenzprofessor an der Mississippi State University im Fachbereich Biologie, sich darangemacht, die These der Band auszutesten, indem er eine Gruppe von asiatischen Marienkäfern beschallte.

Barton setzte die Käfer einer Playlist mit Bands wie AC/DC, Lynyrd Skynyrd, Metallica und Guns N’ Roses aus. Nachdem die Liste durch war, stellte er fest, dass die beschallten Marienkäfer weniger Blattläuse fraßen als eine Gruppe unbeeinflusster Tiere.

“Wir haben sofort entdeckt, dass nach einem Tag oder einem halben Tag, also 15 Stunden oder so, die Käfer, die dem Hard Rock, AC/DC, oder sogar dem Sound der Stadt, dieser Art von krassem Sound ausgesetzt waren, ihren Konsum von Blattläusen immens reduzierten”, so Barton.

“Im Test, während dem AC/DC aus den Boxen hämmerten, hatten die Jäger die Blattläuse nicht unter Kontrolle – und ich glaube, wir endeten mit etwa 180 Blattläusen pro Pflanze”, so Barton weiter. “Derart viele Blattläuse auf einer Pflanze sind genug, um die Pflanze nennenswert zu beschädigen, was sich an der Reduzierung der pflanzlichen Biomasse ablesen ließ. AC/DC haben also indirekt die Sojabohnen-Produktion reduziert.”

Die Studie ist zwar nicht einwandfrei aussagekräftig, aber nun stellen sich doch Zweifel ein: Haben uns AC/DC all die Jahre belogen? Ist Bon Scott gar kein Problemkind gewesen? Kann man überhaupt jemanden die ganze Nacht schütteln? Sind wir wirklich sicher in New York City? Und gibt es den “Highway To Hell” überhaupt?