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15.07.2013 | 15:00 3 Autor: Alina Müller RSS Feed

Thom Yorke - Lehnt Spotify ab

News 18991Thom Yorke und sein Kollege Nigel Godrich haben Teile ihrer Musik aus dem Musikportal Spotify zurückgezogen. Damit wollen sie sich, laut Yorke, für junge Künstler einsetzen, die durch das Modell in seiner aktuellen Form extrem benachteiligt würden.

Noch vor kurzem konnte sich der Streaming-Dienst Spotify darüber freuen, dass Oasis ihre Musik auch in Großbritannien für die Streaming-Plattform freigegeben hatten. Nun stellt sich ein anderer populärer Künstler gegen Spotify: Thom Yorke, Frontmann von Radiohead und Atoms For Peace, sowie Produzent und Bandkollege Nigel Godrich äußern Kritik an dem Geschäftsmodell des Streaming-Anbieters und nehmen als Konsequenz einige ihrer Platten aus dessen Katalog. "Neue Künstler verdienen an diesem Modell einen Scheiß. Das ist eine Gleichung, die einfach nicht aufgeht", sagt Godrich.

Des Weiteren erklärt er: "Manche Alben können an einem Laptop gemacht werden, aber manche erfordern Musiker und fähige Techniker. Diese Dinge kosten Geld" und in Bezug auf Pink Floyds kürzlich erfolgten Beitritt zum Portal: "[...] Wenn die Leute 1973 Musik auf Spotify gehört hätten, anstatt Platten zu kaufen, bezweifle ich sehr, dass "Dark Side Of The Moon" produziert worden wäre. Es wäre zu teuer gewesen."

Bislang wurden "Amok" von Atoms For Peace und Yorkes Soloalbum "The Eraser" aus dem Portal genommen. Einige Klassiker aus Radioheads Archiv wie "The Bends", "Kid A" und "OK Computer" sind bisher noch im Spotify-Katalog verfügbar.

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Kommentare (3)

Avatar von pixiesa pixiesa 15.07.2013 | 16:25

warum sind denn dann noch die Radiohead Alben verfügbar ? Das ist doch sehr inkonsequent.

Avatar von kleinerhobbit33 kleinerhobbit33 15.07.2013 | 17:31

Klar ist das inkonsequent, der gute Thom lebt von den paar Spotify Cent besser. Aber egal, das ändert ja nix dass an dem was für die Künstler abfällt ein schlechter Witz ist und Spotify da schon aufstocken soll nd kann.
Es ist schließlich nicht jeder wie wir und kauft noch so viel Musik. Manchen Künstler hab ich über Streaming Portale kennengelernt und aktiv mit dem Kauf von Platten oder mit Konzertbesuchen unterstützt.

Also, die Künstler anständig entlohnen und gut ist.

Avatar von Indo Indo 15.07.2013 | 20:46

pixi, ohne es jetzt gesehen zu haben, denke ich, dass es sich bei den radiohead sachen um den Teil der Bandgeschichte handelt, an dem die EMI die rechte hält und nicht die Band. Ich erinnere mich dunkel, dass nach dem split von der Emi diese eine best off herausgebracht hat, welche der band so gar nicht passte. Seither muesste Yorke selber die Rechte an seiner Musik haben.

aber was ich sagen wollte: ich lehne York ab, er Spotify - also ist die Welt doch in Ordnung

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