0 Autor: Alexander Neubacher

Green Day - Insomniac

Insomniac

35 Minuten lang war "Dookie" ein ziemlich langweiliges Album. Öder Drei-Akkorde-Kram, unbedarfte Liedchen wie aus einem Klippschulen-Gesangbuch, Schrammel-Stücke zum Abgähnen. Für vier Minuten allerdings war "Dookie" großartig. Ab dem Zeitpunkt nämlich, an dem nach "Chump" der Bass einsetzte und "Longview" begann. "Insomniac" hingegen hat nur eine Gesamtspielzeit von gut 30 Minuten. Und für ein zweites "Longview" ist das offensichtlich zu kurz. Stattdessen: Belangloser Drei-Akkorde-Kram, unbedarfte Liedchen, Schrammel-Stücke zum Abgähnen. Lediglich in "Panic Song" oder "Brain Stew" deuten Green Day an, wie schön Popmusik mit lauten Gitarren sein könnte. Zugegeben: Wer "Basketcase" mochte, wird auch an "Insomniac" nicht viel auszusetzen haben. Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres dürften das ungefähr acht Millionen Menschen sein. Aber das ist auch schon das einzig wirklich Erstaunliche an Green Day.

Bewertung: 5/12
Leserbewertung: 8.2/12

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