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    Use To Abuse
    Nothing Left To Lose

    VÖ: 01.01.1900 | Label: Hulk Räckorz/SPV
    Text:
    9 / 12

    Nach dem Debütalbum „It’s All About Nothing“ nun „Nothing Left To Lose“ – bei den Regensburger Rock’n’Roll-Punks Use To Abuse scheint sich alles um nichts zu drehen.

    Aber wer braucht auch schon Konzepte, wenn er Rotz, Drive und große Melodien hat? Und für den Hype-Sucher gleich der folgende Hinweis: Das hier klingt manchmal (wie z.B. bei „Hitchhike Girl“) so brachial überdreht wie frühe Hives-Songs. Überhaupt kommen Gegner von Tempolimits hier gut auf ihre Kosten, doch bei aller Lust am kraftvollen Schlag in die Eingeweide, vergessen Use To Abuse keineswegs, dass Abwechslungsreichtum keine schlechte Erfindung ist. Zum Glück beherrscht das Quartett nach zehn Jahren Bandbestehen ihr Handwerk auch so souverän, dass ein bisschen Cowpunk-Feeling oder angenehme Tex-Mex-Anklänge bei den Instrumentals „Bandidos“ und „Desperado 2002“ oder gleich zu Beginn im Titelsong alles andere als gezwungen rüberkommen. Im Gegenteil, das Songwriting ist wirklich gekonnt, zudem ist der Gesang so gut und authentisch, dass Use To Abuse einige Vertreter der nimmermüden Skandi-Rock-Konkurrenz mühelos hinter sich lassen. Hier gibt’s dicke Eier („All I Wanna Do“), vom Fahrtwind wehende Haare („Born Addicted“) und heisere Kehlen – kein Körperteil wird ausgelassen. Schon gar nicht die Beine…

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