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    Speedealer
    Here Comes Death

    VÖ: 23.10.2000 | Label: Palm Pictures/Zomba
    7 / 12

    Schrottköppe ahoi: vier besoffene Texaner auf Kaperfahrt im Punk’n’Metal’n’Roll-Gewässer. In Lubbock pinkeln die Männer eben noch auf die Straße.

    Eins vorneweg: Eine solche Scheibe ist bei Unterschreitung der Promillegrenze komplett überflüssig, und das ist nun wirklich mal positiv gemeint. Was billiger Sprit außer Blindheit noch bewirken kann, zeigen uns Speedealer auf ihrem zweiten Longplayer „Here Comes Death“. Hier wird von vorne bis hinten ausschließlich bleifußmäßig losgerollt, gescheppert, geprollmetalt, gerotzrockt, und was eben sonst so alles dazugehört, wenn das tägliche Programm aus Fernsehen (völlig verkatert), Nashville Pussy, Hookers und Zeke hören (langsam angeheitert) und Getränkemärkte überfallen (schon wieder besser zurecht) besteht. 17 Songs in 37 Minuten – wobei der letzte, das, sagen wir mal: eindrucksvolle „California Tumbles Into The Sea“ sogar 7:20 Minuten auf die Waage bringt, was einiges über Spielzeit und Tempo der restlichen Tracks aussagen dürfte. Dass die Krawallbrüder spiel- und ideentechnisch nicht viel auf der Pfanne haben, ist a) völlig egal und b) essentiell notwendig. Wichtig ist, was hinten rauskommt, und wer so klischeefreudig stumpfe Granaten wie „Hate You Better“, „Drink Me Dead“ und – immer wieder schön: – „You Lose, I Win“ rausballern kann, ohne dabei rot zu werden, kann nur im besten Sinne des Wortes komplett bescheuert sein. Das lob ich mir. Trotzdem: Lubbock, Texas, muss irgendwie sowas wie das Gelsenkirchen-Bismarck der USA sein.

    weitere Platten

    Bleed

    VÖ: 24.11.2003

    Second Sight

    VÖ: 03.03.2003