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Colour Haze Chopping Machine

VÖ: 30.11.1999 | Label: David Records/PMA
Text: Martin Iordanidis
8 / 12
Colour Haze - Chopping Machine

Dieser Stoff kostet den Hörer vor allem eines: Zeit. Als gelte es, Shudder To Think das Herz aus der Brust zu reißen, um es fortan wie einen Schatz in der Tiefkühltruhe zu hüten, bricht dieses Münchner Avantgarde-Trio Klang-Provokationen vom Zaun, die sich gewaschen haben. Ihr Idealismus scheint den Bayern heilig, so wurde im Studio auf wirklich ALLES verzichtet, was sich nicht auch live reproduzieren ließe; ob sich das als Manko oder Stimmungs-Bonus erweist, bleibt letztendlich jedem einzelnen überlassen. Intellektuell, ja, das Wort paßt ausnahmsweise ganz hervorragend, orientiert sich der bandeigene Kommentar zu den Songs doch mehr an musikwissenschaftlichen Seminaranforderungen als an dem geneigten Noise-Freak. Daß das Material dann rein technisch im krassen Gegensatz zu `universitären Wallungen` steht, freut neben den Hoden auch ganz klar die Zirbeldrüse. “Chopping Machine” ist ein Experimental-Album, für das man sich sogar mal einen ganzen Abend freihält – zumal man hinterher sowieso nichts anderes mehr hören möchte.

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