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    Cast
    Magic Hour

    VÖ: 01.01.1999 | Label: Polydor
    8 / 12

    John Powers ist ein unkomplizierter Familientyp, dessen Musik sich dementsprechend nicht an irgendwelche elitären Subkulturen richtet, sondern eskapistischen Zwecken dient, ohne dabei gleich nach Chris De Burgh zu klingen. Platten wie diese laden immer wieder dazu ein, von „klassischem Songwriting im Stil der 60er“ zu sprechen. Um dezente Bluesrock-Riffs angereichert, werden hier Mersey Beat-Klänge aufgegriffen, die wenig Auskunft über die ausklingenden 90er geben – manche Leute denken eben eher rückwärts gerichtet als gegenwärtig. Cast stehen nicht nur in dieser Hinsicht in der Kula Shaker-Tradition. Der häufig metaphysische Charakter der Texte weist Powers als Geistesverwandten von Crispian Mills aus, auch wenn erstgenannter sich abfällig über den Kula Shaker-Sänger äußert. Im Zentrum stehen spirituelle Weisheiten, die man aber nicht weiter zu beachten braucht, weil die Qualität der Kompositionen ungeteilte Aufmerksamkeit verdient. Im Rahmen seiner selbst gewählten stilistischen Beschränkungen hat sich Powers zu einem hervorragenden Songschreiber entwickelt, der das richtige Gespür für Dramatik, jubilierende Stimmung und gemäßigten Kitsch hat. Dies ist eine Platte ohne wirkliche Ausfälle, im altmodischen Sinne ein Album, das durch seine Ganzheitlichkeit definiert ist. Um dennoch Höhepunkte zu nennen, sei auf die Single „Beat Mama“, „She Falls“ und das ausufernde „Hideaway“ verwiesen.

    weitere Platten

    All Change

    VÖ: 30.11.1999

    Mother Nature Calls

    VÖ: 01.01.1900