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    Boxhamsters
    Brut Imperial

    VÖ: 04.09.2009 | Label: Unter Schafen/Alive
    Text:
    9 / 12

    Lebenszeichen, endlich wieder. Die Boxhamsters zeigen dem Punk, Herstellungsort: Deutschland, was machbar ist.

    Sind wirklich schon fünf Jahre seit „Demut & Elite“ vergangen? Wenn es eine Band gibt, bei der man sich nicht einfach so in Vorfreude verliert, dann sind es die Boxhamsters. Ein neues Album kommt immer genau dann, wenn man es nicht mehr erwartet – und dieses Nicht-Warten wird letzten Endes immer mit Qualität belohnt. Auch das Spiel mit der Bewertung ist ein befremdlich vertrautes: Man muss nie nach ganz neuen Einflüssen suchen, sondern vielmehr danach, was sich im Boxhamsters-Mikrokosmos wie verschoben hat. Hier die Ballade „Unendlich“, dort der Punk-Brecher „Lochfraߓ – was kommt wann und wie hört es sich an? „Brut Imperial“ darf man angesichts dieser Kriterien mit einem Augenzwinkern als das Weiße Album der Gießener betiteln. Warum? Weil „Flöz und Pökel“, ein Duett mit Eva Briegel, ein Novum ist, genau wie die den Weg ebnende Slide-Gitarre. Weil „Der 3. Ton“ nicht von Co. gesungen wird, sondern „ein ungenannter, prominenter Oi!-Typ“ am Mikro steht. Weil „Schluchtenflitzer“ einem irrsinnigen Banjo hinterhechelt und dabei doch ein typischer Boxhamsters-Song bleibt. So viel Vielfalt neben bekannten Stärken war noch nie bei ihnen. Und so wartet man doch ungeduldig darauf, was als Nächstes kommt. Kann ja nur ein paar Jahre dauern

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