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    Alien Crime Syndicate
    Ten Songs in The Key Of Betrayal

    VÖ: 20.04.2004 | Label: The Control Group/Cargo
    Text: kristina koch
    6 / 12

    Oldschool-Grunge mit Hang zur Melodie: Vor zehn Jahren wär das interessant gewesen, heute ist es eine Randnotiz in der Musikgeschichte.

    Der Opener “Forever Is Rock’n’Roll” verheißt nichts Gutes. Grunge aus der Seattle-Ecke mit Ex-Meices Joe Reineke als Mark-Arm-Impersonator. Zum Glück ist das neue Album von Alien Crime Syndicate nicht komplett Angeber-Metal. Der Abgang von V2 zum Indie The Control Group hat Alien Crime Syndicate musikalisch nicht geschadet, Energie und Dynamik der Band kommen gut rüber. Produzent Gil Norton hat für äußerst tighte Arrangements ohne überflüssige Schnörkel und eine fette Produktion gesorgt. Doch die wiedergekauten Riffs ermüden schnell, man hat das alles schon tausendmal gehört. Die Platte erreicht gegen Ende ihren Höhepunkt, wenn beim besten Track “Back Together” die Sehnsüchtigkeit eines Paul Westerberg durchkommt. Sonst löst “Ten Songs…” keine nennenswerten Fantasien aus.