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    7 Zuma 7
    Deep Inside

    VÖ: 01.01.1900 | Label: Suburban Records/Import
    9 / 12

    Die breitbeinigen Riffs auf ihrer namenlosen Debüt-EP wußten mich genauso restlos zu begeistern wie Monster Magnets Dave Wyndorf. Was für eine Vorfreude also, das Eindhovener Quartett endlich in voller Spielfilmlänge erleben zu dürfen. Leider machen sich trotz der sich durch „Deep Inside“ ziehenden Marihuananebel bald Ernüchterungserscheinungen bemerkbar. Klar, 7 Zuma 7 rocken das Haus der psychedelischen Götter und sind sicherlich für jeden Kyuss- oder Fu Manchu-Fan eine aufrichtige Empfehlung wert. Aber nichtsdestotrotz erreicht „Deep Inside“ nicht die bis zum Herzstillstand angespannte Intensität der außerhalb Hollands beinahe unbemerkten Erstveröffentlichung. Vielleicht liegt es daran, daß Sänger Jerry van Eijck auch noch eine Gitarre zu bedienen hat und die Vocals deshalb über Garcia-Standards selten hinauskommen. Schade, aber immer noch ein zweifelsfrei überdurchschnittliches Debütalbum, das bei allen Songwriting-Qualitäten allerdings nicht wirklich aus der anhaltenden Stoner-Rock-Flut herausragen will. Stücke wie das solide treibende, herrlich abfahrende „Over&Over&Over“ oder die dem amerikanischen Porno-Model gewidmete Ballade „Savannah“ haben durchaus das Zeug, auch nach Jahren noch zum genüßlichen Verzehr aus dem Regal gezogen zu werden. Insofern: herzlich willkommen, liebe Kaasrocker, im Kreise meiner momentanen Lieblingsbands auf Zeit.