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0 Autor: Kai Florian Becker

Gwar - We Kill Everything

We Kill Everything

Die Schweine aus dem Weltall sind zurück und wollen uns, d.h. die in ihren Augen minderwertige menschliche Rasse, endgültig von der Sternenkarte fegen. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Ihr Motto lautet: immer jenseits von allen erdenklichen Grenzen des politisch Korrekten bleiben. Allein schon Titel wie „Babyraper“, „Fistfuck“ oder „I’m Fucking An Animal“ lassen alle p.c.-Leute sofort auf die Barrikaden gehen. Doch über die einzelnen Texte wollen wir erst gar nicht sprechen, „We Kill Everything“ überrascht einmal mehr durch seine stilistische Vielfalt. Da lümmeln sich typische Hardcore-Brocken („Babyraper“) neben waschechtem Metal à la Iron Maiden („A Short History Of The End Of The World“), und das alles wird flankiert von kurzen, aber prägnanten Ska- („The Performer“) und Punkrock-Einlagen („Tune From Da Moon“, „Jagermonsta“). Ja, sogar Balladen haben sich hier breitgemacht („My Girly Ways“). Obwohl viele behaupten, Gwar seien langweilig, könnten ihre Instrumente nicht sauber handhaben und seien sowieso nur live ihr Geld wert - mir gefallen fast alle ihre Platten.

Bewertung: 9/12
Leserbewertung: 10.0/12

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