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0 Autor: Jörg Wickermann

Underworld - Dubnobasswithmyheadman

Dubnobasswithmyheadman

Eine winzige Notiz in der englischen Wochenpresse kündigte vor gut einem halben Jahr neue Aktivitäten an.

Die Freude bei den wenigen heimischen Insidern war natürlich entsprechend groß. Schließlich haben Underworld seinerzeit als Freur ("Doot,Doot") gedient, um später mit zwei sehr guten Platten aggressiv-verspielte Popmusik mit dem Hang zum Dekadenten zu kultivieren. Entsprechend groß ist die Überraschung, als sich ihr neues Album als Ambient-House-Trance-Melange vorstellt. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das wirklich die Underworld sein sollten, die ich kenne. Trotzdem schleicht sich nach blankem Entsetzen ein unruhiges Gefühl ein, denn zwischen all dem Gitarrengefrickel dieser Welt stellt sich eine wohltuende Zufriedenheit ein. "Dubnobasswithmyheadman" führt den Hörer mit kleinen, aber behutsamen Schritten in ein neues Zeitalter der Unterhaltung, beziehungsweise der Entspannung. Geblieben sind die Bissigkeit und der unterschwellige Charme der Band; die Musik kann für alle Verrückten das Tor zu einem neuen Mikrokosmos darstellen.

Leserbewertung: 11.0/12

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