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A Tribe Called Quest - The Love Movement

The Love Movement

Es ist amtlich, die Fahnen stehen auf Halbmast: „The Love Movement" ist das letzte Dokument von A Tribe Called Quest. Und, nein, dieses fünfte Album bietet keinen Trost in der Hinsicht, daß Q-Tip, Phife und Ali an einem Punkt angekommen wären, an dem die Auflösung auf einem hohen Level konsequent erschiene. Natürlich, sie revolutionieren das Rap-Business 1998 nicht mehr, aber ähnlich wie Gang Starr bewegen sie sich seit Jahren auf einem derart hohen Niveau, ohne jemals zu enttäuschen, daß man bei ihnen nie von einer Band im post-bedeutsamen Stadium sprechen konnte. „The Love Movement" ist feinste Tribe-Arbeit: Auf das Wesentliche konzentrierte Beats, die aber immer knackig sind. Ernsthaft klingt es, aber nie zu trocken oder düster. Und alles voller warmer Vibes, full of love and peace, ohne dabei klebrig zu wirken. Gäste (Busta Rhymes und Redman in „Steppin’ It Up", Spanky in „4 Mom’s") kommen und gehen, sind nett anzuhören, um jedoch bei Q-Tips über jeden Zweifel erhabenen Flows schnell wieder in Vergessenheit zu geraten. Das alles ist nichts Besonderes, sondern schon bekannt, aber das Bekannte wird hier eben mal wieder besonders gut gemacht. Zum letzten Mal. Ich bin traurig.

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