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0 Autor: Quintus Berger

Glow - At Your Own Risk

At Your Own Risk

Platt, platter, Glow. Das gemischte Trio aus München hat nun endgültig keinen Existenzgrund mehr.

Das dritte Album der süddeutschen Bubblegum-Rocker Glow beginnt mit dem instrumentalen Titellied, einer mäßig lustigen Spielerei in Sachen Stereoeffekten. Dass dieser nicht einmal einminütige Gimmick-Track allerdings der spannendste Moment auf der ganzen CD ist, sagt wohl alles über die Originalität des Trios aus. Was folgt sind nämlich 14 angepunkte Crossover-Pop-Nummern, die eigentlich nach Blink182 oder ähnlichen Vorbildern aus dem sonnigen Kalifornien riechen sollen, in Wirklichkeit aber nach finsterster Provinz müffeln. Ausgelutschte Chöre wechseln sich mit tumben – mal schnellen, mal langsameren – 08/15-Riffs und uninspiriertem, furchtbar eintönigem Schlagzeug-Gepolter ab. "I'm so sorry for the words", wimmert Danny Humphreys (ja, ja, sein Papi hat ebenfalls mal Musik gemacht…) in "She Knows" um Gnade. Das sollte er auch, denn in Sachen völliger, fast schon ärgerlich dämlicher Belanglosigkeit sind Texte wie dieser und die von "Top Girls", "Sunny Boy" sowie "Summer Is Easy" kaum zu überbieten. Für wen wurde diese Platte produziert? Für Menschen, die weder die Lust noch das Hirn für Songs/Lyrics mit Tiefgang haben? Oder gar für solche, die überhaupt keine Musik mögen?

Bewertung: 2/12

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