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Mudvayne - The End Of All Things To Come

The End Of All Things To Come

Die Enkel von Alice Cooper haben den bisherigen Ausbildungsbesten, Slipknot, überholt. Eigentlich könnten sich Mudvayne ihr Make-Up abschminken.

Und dann? Dann wären sie optisch gesehen auf einmal genauso unspektakulär wie beispielsweise Voivod früher. Und das will ja keiner. Das kalkulierte Image mag abschrecken, der Vorgänger "L.D. 50" war nicht sonderlich aufregend, die Live-Performance dafür streckenweise sehr gewöhnungsbedürftig. Dieses Album hingegen hat David Bottrill (u.a. Tool, King Crimson, Peter Gabriel) produziert; das allein sollte stutzig machen. Weiterentwicklung nennt man so etwas wohl. Mudvayne servieren diesmal eine ganze Schlachtplatte voller Breaks und progressiver Songs. Und als Nachtisch gibt's Melodien satt. Denn Sänger Chüd versucht sich - ähnlich wie Slipknots Corey Taylor bei Stone Sour - sehr oft als Sänger, nicht als Shouter. Nur so konnte eine New-Metal-Version von Dream Theater, die zuviel Voivod gehört haben, entstehen. "The middlefinger is the flag I wave" heißt es im Opener "Silenced". Man kann in diesem Fall auch den Daumen nehmen.

Bewertung: 9/12
Leserbewertung: 9.2/12

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