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Glassjaw - Worship And Tribute

Worship And Tribute

Originalität, Leidenschaft, Emotionen galore: Glassjaw untermauern ihre Ausnahmestellung im weiten Feld der harten Musik.
Auf "Worship And Tribute" finden sich die Zutaten Power und Passion gleich im Quadrat, so dass sich die Band nach dem schon sehr überzeugenden Debüt "Everything You Ever Wanted To Know About Silence" nun gleich mit dem zweiten Werk in die Champions League katapultiert. Mit Gruppengegnern wie Incubus, Deftones und System Of A Down. Aber eigentlich sind es gar keine Gegner, eine friedliche Koexistenz im Plattenschrank der gleichen Fangruppe ist hier genauso normal wie die Harmonie von Brachialität und Emotionalität im Sound der genannten Spielervereinigungen. Natürlich kann man Vergleiche von hier nach dort ziehen – "Mustve Run All Day" oder "The Gillette Calvacade Of Sports" würde auch auf Incubus "Morning View" glänzen –, doch sind Glassjaw längst ihre ganz eigene Hausnummer. Was nicht zuletzt dem prägnanten, nichtsdestotrotz sehr variantenreichen Gesang Daryl Palumbos zu verdanken ist. Aber auch der Produzent Ross Robinson versteht es inzwischen virtuos, die Qualitäten einer Band herauszustellen, anstatt ihr seinen eigenen Stempel aufzudrücken, wie das früher oftmals der Fall war. Aber vielleicht liegt das auch immer an der Band. Diese hier ist jedenfalls verdammt gut. Egal, ob sie tanzflächenkompatibel rockt wie mit der ersten Single "Cosmopolitan Bloodloss" oder mit dem neurotisch-apokalyptischen Finale "Two Tabs Of Mescaline" für Verwirrung sorgt.

Leserbewertung: 10.8/12

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