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0 Autor: Andreas Kellner

Jim Orourke - Insignifigance

Insignifigance

Der Tausendsassa aus Chicago mit so einfachen wie subtilen Rock- und Popsongs. Zum Verlieben und Entdecken.
Der äußerst umtriebige Jim O’Rourke hat schon so viele Stationen in seinem Musiker- und Produzentendasein durchlaufen, es seien nur Gastr del Sol, Sonic Youth und unzählige Soloalben erwähnt. Bei ihm sind avantgardistische Wagnisse und Überraschungen also fast an der Tagesordnung. Dennoch meint man bei "All Downhill From Here", dem Opener von "Insignifigance", erst einmal im falschen Film zu sitzen - denn O’Rourke rockt. Man wird überrumpelt von einem beherzten Indierock-AC/DC-Gitarrenriff und fast archetypischen Rhythmus. Das Spiel wiederholt sich bei "Therefore I Am" und irgendwann findet man sich in einer sehnsüchtigen, akustischen Elliott Smith-Ballade wieder. Dann dauert es nicht lange und man merkt, dass man hier genau richtig ist. Jim O´Rourke erweist sich mit dieser Platte schlicht als exzellenter Songwriter. Stücke und Instrumentierung muten zwar im ersten Eindruck fast klassisch an, der Einsatz der Mittel ist vergleichsweise bescheiden, doch jeder Song ist dann auch wieder verspielt, subtil und meist mit einer wunderbaren Melodie gesegnet. Zudem versteht sich O’Rourke hervorragend auf den Einsatz seiner Stimme. Die Feinheiten machen hier den Unterschied.

Bewertung: 8/12

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