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0 Autor: Michael Tschernek

Manu Chao - Próxima Estación: Esperanza

Próxima Estación: Esperanza

Das zweite Soloalbum des Ex-Mano Negra-Sängers ist ein melodisches und rhythmisches Vergnügen für jeden Sommer - auch wenn es stellenweise dem Vorgänger zu ähnlich klingt.

Alleine aufgrund von Mundpropaganda hatte sich „Clandestino“, das Solo-Debüt von Manu Chao, mit dem Sommerhit „Bongo Bong“ zum Verkaufsschlager gemausert. Auf jahrelangen Reisen durch Afrika, Latein- und Südamerika hatte der ehemalige Sängers der französischen Ethno-Punks Mano Negra mit einer mobilen Bandmaschine Ideen und Sound-Schnipsel gesammelt, die er schließlich zu der wunderbar lockeren und vielseitigen Klangcollage „Clandestino“ zusammengefügt hat. Auf „Próxima Estación: Esperanza“ greift er dieses Konzept auf und baut es zu seinem eigenen Klangkosmos aus, indem er die Stilvielfalt erweitert und einige Motive aus dem eigenen Werk aufgreift. In seinem aktuellen Reisebericht verwebt Chao gelassen Reggae, Ska und diverse Elemente traditioneller Musik aus Mexiko, Südamerika und Afrika. Als Bindeglied setzt er zahlreiche Interludes mit diversen Radio-Stimmen ein. Die Texte der 17 Songs sind, wie es sich für einen Weltreisenden gehört, selbstverständlich multilingual. Für die Statistiker: Englisch (2), Französisch (1), Arabisch (1), Portugiesisch (2), Spanisch (9) und eine Mischform aus Portugiesisch und Spanisch (2).

Bewertung: 8/12
Leserbewertung: 1.0/12

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