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0 Autor: Melanie Schmidt

Obituary - Anthology

Anthology
  • VÖ: 22.01.2001
  • Label: Roadrunner/Connected
  • Erschienen in: VISIONS Nr. 96

„Anthology“ ist das OBITUARY-Album, das keiner braucht und an Fledderei von Scheintoten grenzt. Dereinst hat das Florida-Quintett mit „Slowly We Rot“ Metal-Geschichte geschrieben, denn kaum eine andere Band hatte einen derart kranken, abgefuckten Death Metal-Sound, ohne sich dabei musikalisch zum Affen zu machen. Okay, sie haben schon immer ihren monströsen Gitarren-Sound von Hellhammer/Celtic Frost abgekupfert, weshalb ich sie anfangs zutiefst verabscheute. Aber John Tardys feuchte Röchelstimme und die Tatsache, dass seine Vocals anfangs als Instrument fungierten und er es insgesamt maximal auf eine Text-Zeile pro Song brachte, waren bahnbrechend. Insofern ist es kaum verwunderlich, dass dem legendären Xecutioner-Demotrack „Find The Arise“ (damals erschienen auf der kultigen „Raging Death“-Compilation) gleich acht der insgesamt 20 Tracks von „Slowly We Rot“ und „Cause Of Death“ folgen. Mit „Kill For Me“ wurde ausgerechnet ein Track von „World Demise“ gewählt, dessen Sinn beim Release schon niemand verstand. Die einzigen beiden unveröffentlichten Stücke sind das Venom-Cover „Buried Alive“ und der Remix von „Boiling Point“. Da ist unser Geld trotz einer Spiellänge von 77:39 Min. besser bei den Original-Veröffentlichungen aufgehoben.

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