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0 Autor: Melanie Schmidt

Nine Inch Nails - Further Down The Spiral

Further Down The Spiral

An sich eine zweifelhafte Sache, Songs aufzuarbeiten, deren Musikalität und Emotionalität schon so weit ausgereizt ist, daß ein Remix kaum Neuerungen bringen kann.

Natürlich gewinnt das aufreizende "Piggy" durch den sanften Dub-Rhythmus an Sex und auch sämtliche "Self Destruction"-Versionen sind schön und gut, nur erreicht keine die Homogenität des Originals. Sollte Reznor versucht haben, jenen Unkenrufen das Maul zu stopfen, die NIN in eine Kommerz-Teenie-Ecke drängen wollen, so ist das Unterfangen sicherlich gescheitert. Auf Teufel komm raus zu demolieren, um damit den eigenen Industrial-Roots Tribut zu zollen, ist der falsche Weg. Stattdessen sollte er sich auf das konzentrieren, was ihn so einzigartig macht: Die leidenschaftlichen Melodien und ihre systematische Selbstzerstörung mittels kompromissloser Auslebung. Insofern macht einzig die Live-Version von "Hurt" wirklichen Sinn, die genau diese Hingabe mit unberechenbaren Zielpunkten wiedergibt, auf die ein NIN-Gig zusteuert.

Bewertung: 7/12
Leserbewertung: 8.6/12

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