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Culture Abuse - Good Shit, Bad Shit, Who Gives A Shit?!

Good Shit, Bad Shit, Who Gives A Shit?!

Cover-Songs, Demos, Live-Kram – die kalifornischen Punk-Power-Popper Culture Abuse haben 29 Songs zusammengerafft, die eher für beinharte Fans sind.

Zugegeben, der Titel "Good Shit, Bad Shit, Who Gives A Shit?!" verheimlicht nichts. Der Band um Songwriter und Sänger David Kelling ist es völlig egal, was irgendjemand hiervon halten könnte. Es geht Culture Abuse einfach darum, mal Dachboden, Keller und Kleiderschrank zu entrümpeln und die Wartezeit bis zum nächsten Album zu verkürzen. Diese Compilation schmeißt alles Mögliche relativ wahllos zusammen – Songs von 2016, ’17 ‚’18, ’19 und sogar zwei aus diesem Seuchenjahr. Auf Demos und alternative Versionen von Stücken der zwei tollen Alben "Peach" (2016) und "Bay Dream" (2018) folgen unterirdisch klingende Live-Aufnahmen. Unter denen sind dann jedoch Cover von den Buzzcocks und The Clash. Kommen wir zum Good Shit, denn den gibt es in geringer Stückzahl auch: Mit Problems und Submission sind zwei Songs der Sex Pistols vertreten, die es bisher nur auf dem Mixtape einer Schuhmarke gab. Außerdem haben Culture Abuse 2018 zusammen mit Zac Carper von Fidlar "Police On My Back" von The Clash respektive The Equals gecovert – mit Sirenen und dubbigem Interlude. Bei den besagten Songs aus diesem Jahr handelt es sich um Wohnzimmer-Aufnahmen des Neil-Young-Schmachtfetzens Hopeless und das mit Drum-Machine von Gitarrist Nick Bruder eingespielte After Hours von The Velvet Underground. Eine Maximalpackung krudes Zeug für Komplettist*innen.

Bewertung: 6/12

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