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Inter Arma - Garbers Days Revisited

Garbers Days Revisited

Inter Arma arbeiten sich an ihren Lieblingsbands ab. Ein eklektischer Spaß.

Dass die vier bis fünf Musiker aus Richmond, Virginia eine beinahe jedes Metal-Genre anreißende Macht sind, haben sie mit ihren vier epischen Alben seit 2010 bewiesen. Nun ist bei ihnen die Zeit gekommen, sich locker zu machen und mit der nötigen Ernsthaftigkeit ein Spaßprojekt durchzuziehen: das Coveralbum. Einleuchtend kommentiert Schlagzeuger T.J. Childers: "Hunter S. Thompson hat Seiten von Ernest Hemingway in die Tasten gehauen, nur um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist, so zu schreiben. Das Gleiche kann man über das Covern eines großartigen Songs sagen: Von den Informationen darin lässt sich viel ableiten. Diese Songs zu lernen, führt zu Inspiration und neuen musikalischen Ideen". Industrial ohne Elektronik gibt es nun mit dem Nine Inch Nails-Song "March Of The Pigs" und dem walzenden "Scarecrow" von Ministry. "Hard Times" von Cro-Mags gibt Inter Arma anderthalb Minuten lang die Chance, sich im Hardcore auszutoben. Venoms "In League With Satan" klingt endlich mal fett und Hüsker Düs "The Girl Who Lives On Heaven Hill" wird zu rasendem Black Metal. Am Ende wagen sie sich sogar an "Purple Rain" – und selbst hier bleibt ein guter Song ein guter Song. Höhepunkte sind Neil Youngs "Southern Man", das wie folkige Baroness beginnt und irgendwann Blast-Beats auffährt – und Tom Pettys "Runnin' Down A Dream", das beweist, dass Inter Arma eine ausgezeichnete Classic-Rock-Band abgeben würden.

Bewertung: 9/12

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