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0 Autor: Stefan Reuter

August Burns Red - Guardians

Guardians
  • VÖ: 03.04.2020
  • Label: Spinefarm/Universal
  • Erschienen in: VISIONS Nr. 325

August Burns Red bleiben die Sportskanonen des Metalcore und legen wieder verstärkt Wert auf die Teamleistung.

Dafür gehören sie belohnt. Im Prinzip liegt dem neunten Album des Quintetts aus Pennsylvania dieselbe Ausgangslage zugrunde wie dem bereits sehr guten Vorgänger "Phantom Anthem" vor drei Jahren: August Burns Red spielen Metalcore der guten Sorte, so gut, dass sie wieder für einen Grammy nominiert waren, und trotzdem leer ausgegangen sind. Ein wirklicher Rückschlag war das nicht, stattdessen begannen die Musiker sich wieder an das zu machen, was sie am besten können: Gute Songs schreiben. Dafür ließen sie sich dieses Mal besonders viel Zeit – und das macht sich bereits mit "The Narrative" bemerkbar: Der Opener brettert rabiat los, Schlagzeuger Matt Greiner darf da auch mal durch die Wand blasten. Diese Angriffslust zieht sich auch durch "Guardians", das brutale "Bloodletter" bildet in dieser Hinsicht den Höhepunkt. Die Texte, die Sänger Jake Luhrs beherzt ins Mikro brüllt, sind allerdings eher versöhnlicher Natur: "The ones who know what’s best are the best to have around/ An understanding man doing the best he can to comprehend/ A voice that shakes as he calms the quake/ We need a defender who bends so we don’t break", heißt es etwa in "Defender". Dank "Extinct By Instinct" kommen übrigens auch Freunde gepflegter Frickelei auf ihre Kosten, während "Three Fountains" einen schwermütigen und vor allem gelungenen Abschluss für eine wieder mal gute Platte liefert.

Bewertung: 8/12

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