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Petyr - Smolyk

Smolyk

Ein Jahr nach ihrem Debüt legen die psychedelischen Heavy-Rocker Petyr um Pro-Skater Riley Hawk ihr zweites Album nach. Es ist ein halber Schritt nach vorne.

Viel verändert hat sich seit Petyr nicht. Das Debüt erschien fast exakt vor einem Jahr. Da die vier Jungs aus San Diego aber außer Skaten und Jammen eh nicht viel zu tun haben, war der Nachfolger schnell eingespielt. "Smolyk" verwirrt zunächst mit seinem Titel. Ein russischer Nachname könnte es sein. Vielleicht braucht man den, wenn man seiner Band schon einen Vornamen gibt. Der Titel-Track ist auf der A-Seite in vier Teile zerlegt, die ineinander übergehen. "Part 1" ist das instrumentale Intro, "Part 2" erinnert an eine rasantere Version eines Sleep-Songs, in "Part 3" gesellt sich eine orientalische Gitarrenmelodie hinzu und "Part 4" ist der instrumentale Ausklang mit Bonus-Gitarrensolo. Danach ist die Band um Sänger, Gitarrist und Tony-Hawk-Sohn Riley warmgespielt. "Sunrise Double" schließt die A-Seite mit einem siebenminütigen Fuzz-Rocker ab, der sich zum Teil in epischen Solos ergeht. Hawk kann halt mehr, als nur auf Brettern rollen. Auf der CD-Version bekommt "Smolyk" mit "Salt Lake" einen Bonus-Track, der mit dreieinhalb Minuten schlanker als das übrige Material ist, aber die Vinylversion zu lang gemacht hätte. Es ist ein Heavy-Psych-Rocker voll Punk-Energie – wie Kyuss in ihren wildesten Momenten. Ebenfalls punkig, ja fast NWOBHM-mäßig stürmt "Grease ’Em All" los, in dem Hawk einige Zeilen unter der Fuzz-Decke vergraben hat. Sein Gesang steht auf "Smolyk" wirklich nicht im Mittelpunkt. "Zero Time (Dark)" gibt sich dann noch mal spacig-verspult und "Distant Shores" ist der epische Freakout zum Ausklang.

Bewertung: 8/12

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