Zur mobilen Seite wechseln
0 Autor: Melanie Schmidt

Coal Chamber - dto.

dto.

Der Musikwelt wurde der nächste Berufs-Weirdo beschert: Sänger Dez ist wahrscheinlich so etwas wie eine Kreuzung von Korns Jon Davies (Gesang), Marilyn Manson (Make-Up, ausgefallene Klamotten) und Rob Zombie (ebenfalls abgefahrene Klamotten). Das Quartett aus L.A. zog jedenfalls schon vor Veröffentlichung ihres Debüts weitere Kreise und wurde bereits als Konkurrenz für oben genannte gehandelt. Zu beiden gibt es definitive Parallelen, rhythmusorientierte Musik mit viel Groove und einem gewissen Wir sind alle total abgedreht-Appeal. Genau die Mechanismen, die heutzutage also wunderbar greifen. Mit Songs wie "Loco", "Oddity", und "Bradley" sind ihnen einige Ohrwürmer geraten, die ihre Qualitäten erst nach mehrmaligem Hörern offenbaren. Der erste Höreindruck vermittelt lediglich Korn light, jedoch wächst "Coal Chamber" mit der Zeit. Außerdem erhärtet sich die Vermutung, daß diverse Feinheiten vom undankbaren Vorab-Tape verschluckt werden. Ab der zweiten Hälfte mangelt es Coal Chamber allerdings an wirklich durchschlagender Qualität.

Bewertung: 7/12

Bitte einloggen, wenn du diese Platte bewerten möchtest.

Bitte einloggen, wenn du diese Platte kommentieren möchtest.