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    Gluecifer
    Tender Is The Savage

    VÖ: 02.05.2000 | Label: White Jazz/Zomba

    Sie haben es geschafft! Gluecifer sind die wahren Kings Of Rock, und freuen sich darauf, die AC/DC des neuen Jahrzehnts zu werden.

    Was soll man zu dieser Band eigentlich noch schreiben? Fast schäme ich mich schon, das neue Werk der Sleaze-Könige aus dem hohen Norden erneut zu belobhudeln, weil ich eigentlich auch nicht weiß, warum genau Biff’s Truppe es immer wieder schafft, mein Knie in muntere Schwingungen zu versetzen, die Nackenmuskeln zu massieren und mich einfach nur an den Eiern zu packen. Wenn die Kollegen von den Hellacopters sich auf fettes Rockstar-Geriffe berufen, wende ich mich mittlerweile mit Grausen ab und hier verneige ich mich vor lauter Ehrfurcht. Warum nur? Wie schon bei den drei vorangegangenen Platten liefern sie wieder eine derart ungezogene Packung an guten Songs ab, die jeden Mitbewerber im Rennen alt aussehen lassen. Gottseidank gibt es keine als Weiterentwicklung getarnte Veränderung, „Tender Is The Savage“ ist ein waschechtes Gluecifer-Album und das allein reicht inzwischen zum Qualitätsmerkmal – denn wenn eine Band es schafft, über einen im Rock-Biz verhältnismäßig langen Zeitraum mit solcher Konstanz und Regelmäßigkeit erstklassige Konzerte und Alben abzuliefern, spielen sie sich fast von selbst in den Rock-Olymp. Welche Band kann heute schon von sich behaupten, für einen unverwechselbaren Sound zu stehen? Die, die es können, haben fast 20 Jahre lang an ihrer Legende gebastelt: Boogie-Helden wie AC/DC oder ZZ Top, deren legitime Erben wir jetzt vor uns haben. Auch Gluecifer besinnen sich auf dieser Platte ganz bewusst auf die Ur-Ingredienzen wahren Rocks: satte Hooklines, klare Refrains, Boogie und Blues mit Schmackes und immer auf die Kauleiste. Man muss sich bloß einen Song wie „Drunk And Pompous“ anhören – ein derart frecher Riffkönig, bei dem jeder Takt und jeder Ton sitzt, gehört eigentlich wegen Wettbewerbsverzerrung verboten. Wenn sie so weitermachen, kann diese Band nichts und niemand mehr stoppen. Und ich weiß endlich, warum sie mich mit „Tender Is The Savage“ auch diesmal wieder eingefangen haben: Es ist eben eine Gluecifer-Platte!

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