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0 Autor: Daniel Matuschke

Beastmilk - Climax

Climax
  • VÖ: 29.11.2013
  • Label: Svart/Cargo
  • Erschienen in: VISIONS Nr. 249 - Platte des Monats

Beastmilk legen einem erst die kalte Hand in den Nacken und ziehen einen anschließend auf die Tanzfläche. Mit "Climax" planen die Finnen schon mal die Aftershowparty zum Weltuntergang.

Skandinavien erweist sich schon länger als guter Ausgangspunkt für lichtleere Musik jeglicher Art. Das mag an dem geheimnisvollen Bild eines naturbelassenen Flecks im Halbdunkeln liegen, das einem die Herkunft der Bands aus dieser Region vor Augen ruft. Es kann aber auch der Wahnsinn sein, mit dem skandinavische Musiker oft zu Werke gehen. Beastmilk kommen aus Helsinki und balancieren beides so gekonnt aus wie kaum jemand anderes 2013. Die Band hat bislang ein Demo und eine EP veröffentlicht, die mit seltsam tanzbaren Songs zwischen Shoegaze, Postpunk und New Wave das Leben nach der Menschheit durchspielen. Dieser Endzeit-Pop findet auch Platz auf dem Debütalbum "Climax". Sänger Mathew Joseph McNerney, der bereits bei der britischen Black-Metal-Band Code und der finnischen Psych-Folk-Band Hexvessel aktiv war, durchlebt darauf die Folgen seiner Vergangenheit: Die ehemalige Blutrünstigkeit resultiert in blutleerem Gesang, oft klingt seine Stimme in den trostlosen Texten über Furcht, Liebe und Anziehungskraft wie die eines klinisch Toten.

Die vollständige Rezension lest ihr in VISIONS 249 - jetzt am Kiosk.

Leserbewertung: 7.4/12

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