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0 Autor: Thorsten Zahn

Bad Religion - No Substance

No Substance

Der Weggang von Brett Gurewitz ist endgültig kompensiert, Greg Graffin läuft wieder zur songschreiberischen Höchstform auf, und Bad Religion beweisen mit „No Substance", daß sie ihre Anfänge nicht vergessen haben. Selbst Fans hätten nicht daran geglaubt, daß das Quintett nach all den Jahren konstanter Arbeitsweise noch einmal fähig gewesen wäre, seine letzten, inhaltlich und musikalisch sehr wertvollen Platten noch einmal zu übertreffen. Doch mit „No Substance" gelingt ihnen der Quantensprung, sie gehen einen Schritt zurück und zwei nach vorn. Der Opener „Hear It", leitet das Punk-Manifest zur Lage der Nation ein, und wird durch die folgenden 15 Kapitel untermauert. „Raise Your Voice", das Duett mit Campino von den Toten Hosen, das auch als erste Single ausgekoppelt wurde, mag für viele zwar sehr fragwürdig sein, doch entwickelt es sich nach dem dritten Hören zu dem Ohrwurm des Albums. Bad Religion 1998 ist eine Band mit achtzehn Jahren Erfahrung, zwölf Alben auf dem Buckel und einer niemals endenwollenden Kreativität, mit der sie es immer wieder schaffen, alle Kritiker und Mitstreiter in die Schranken zu weisen.

Leserbewertung: 7.2/12

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