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Darkest Hour - The Human Romance

The Human Romance
  • VÖ: 04.03.2011
  • Label: Century Media/EMI
  • Erschienen in: VISIONS Nr. 216 - Schönheit der Ausgabe

Veränderung: nein, danke. Immerhin haben Darkest Hour die US-Ausprägung schwedischen Death Metals perfektioniert.

Da wäre es sinnlos, krampfhaft am eigenen Stil zu rütteln. Das führt zu nichts. Außer zu aufgesetztem bis verquastem Getue und Posen, die mit sinnentleertem oder übersinnlichem Inhalt gefüllt werden müssen. Will keiner, braucht keiner. Also bleibt alles gleich bei Darkest Hour.
Die Geschichte der Band ist bekannt: Erst gab es die Jahre der Selbstfindung, dann mit dem in Schweden produzierten "Hidden Hands Of A Sadist Nation" das Schnüffeln an den skandinavischen Wurzeln. Und seit dem großartigen "Undoing Ruin" von 2005 verläuft alles in geregelten Bahnen.
Okay, das Fehlen von Gitarrist Chris Norris auf dem Vorgänger "The Eternal Return" war hart. Immerhin war Norris zuständig für den melodischen Anteil im Death Metal der Band aus Washington. "The Eternal Return" schwächelte, für immer verloren ist der die Existenz von Darkest Hour untermauernde Aspekt exquisit verwobener Melodien jedoch nicht. "The Human Romance" belegt das. Vor allem ist das neue Album das gewisse Fünkchen stärker als sein redundanter Vorgänger. Nebenbei darf man sich freuen, dass die Band endlich das in Proleten- und Popcore versunkene Label Victory verlassen hat...

Die komplette Rezension sowie über 70 weitere Plattenbesprechung und eine Story über Darkest Hour lest ihr in VISIONS 216, am Kiosk.

Leserbewertung: 8.0/12

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