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Violent Femmes - Freak Magnet

Freak Magnet

Nach der netten Live-Werkschau "Viva Wisconsin" weiß auch das erste Studioalbum der Violent Femmes nach fünf Jahren zu überzeugen.

Zumindest, wenn man auf das Comeback von Gordon Gano, Brian Ritchie und Guy Hoffman gewartet hat. Ob sich die Band jedoch mit "Freak Magnet" eine neue Zuhörerschaft erschließen kann, erscheint mir eher fraglich. Zu wünschen wäre es dem unverwüstlichen Trio auf jeden Fall. Auch kurz vor dem 20-jährigen Dienstjubiläum ist die Band nämlich von Altersmüdigkeit weit entfernt. Schon der Opener "Hollywood Is High" knüpft an gute alte Zeiten an und besitzt ausreichend Potential, es auf die nächste Best-Of-Compilation zu schaffen. Der Titelsong dagegen ist für den Allgemeingeschmack ein wenig zu quäkig, "Sleepwalkin'" eine Spur zu sperrig. Aber Fans werden sich hier garantiert sofort zu Hause fühlen. Das ruhigere "In The Dark" swingt in bester VF-Tradition, "Rejoice And Be Happy" macht so gute Laune, wie es der Titel verspricht, und das punkige "Moshpit" wird seinem Namen auch gerecht. Insgesamt ist "Freak Magnet" ein gutes Femmes-Album, das zwar nicht an Klassiker wie das Debüt oder "Hallowed Ground" heran reicht, sich aber neben Platten wie "3" oder "New Times" keineswegs verstecken muss.

Bewertung: 9/12
Leserbewertung: 8.0/12

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