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0 Autor: Selma Teksoy

New Found Glory - Not Without A Fight

Not Without A Fight

Neues Jahr, neues Label, neues Album. Beständigkeit zahlt sich aus, das merken nun auch die Wahlkalifornier New Found Glory.

Schon seit 1997 beglückt uns die Band, die ursprünglich aus Coral Springs/Florida stammt, mit der Sonnenseite des Punk. Nach ausgedehnten Ausflügen zu Majorlabels ist man nun bei Epitaph angekommen und findet auf „Not Without A Fight“ anscheinend wieder zu sich selbst. Nachdem die Alben „Stick And Stones“ und „Catalyst“ der Band zu großer Popularität verhalfen, ließ der Hype in den vergangenen Jahren immer mehr nach. Dass Brett Gurewitz New Found Glory als „the greatest poppunk band in history“ bezeichnet, sei mal dahingestellt, aber Fakt ist, dass sich diese Band auf „Not Without A Fight“ in neu gewonnener Höchstform präsentiert. Auf Gastauftritte wurde dieses Mal ganz bewusst verzichtet, um sich möglichst ausschließlich auf die ganz eigene Musik konzentrieren zu können. Das Resultat ist dynamischer Punkrock mit der gewohnten Prise Pop. Geradezu euphorisch erzeugt der Opener „Right Where We Left Off“ eine federleichte Stimmung, die in jedem Song immer wieder aufgegriffen wird und bis zum Schluss erhalten bleibt, auch wenn es zwischendurch wie bei „Reasons“ mal die härtere Gangart gibt. Produziert wurde „Not Without A Fight“ von Mark Hoppus, was auch der Grund sein dürfte, weswegen New Found Glory an manchen Stellen wie eine adulte Version von Blink-182 klingen.

Bewertung: 8/12
Leserbewertung: 8.0/12

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