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0 Autor: Christian Wiensgol

Goldfinger - Hello Destiny

Hello Destiny

Mit alten Tugenden und neuem Tatendrang entschädigen Goldfinger für so manche Mittelmäßigkeit der letzten Dekade.

"I know when it's over/ And I know when I'm done." Noch vor wenigen Jahren hätte man John Feldmann aus diesen Worten einen Strick gedreht. Doch von der lauwarmen Ideenlosigkeit der letzten Alben ist heute nichts mehr übrig. Die Kalifornier lächeln ihrem Schicksal so unverfroren ins Gesicht, als hätte es das letzte Jahrzehnt Poppunk-Übersättigung nie gegeben. Nicht ohne Grund ist Gründungsmitglied Charlie Paulson zur Band zurückgekehrt, und nicht zufällig ziert erstmals seit dem tonangebenden Debüt die Weltall-Amazone wieder das Cover. Genau wie 1996 überraschen Goldfinger auf "Hello Destiny" mit Spielfreude und Abwechslungsreichtum. Nach dem Poppunk-Euphorieschub kommt die sonnige Ska-Hymne, dem Star-besetzten Religions-Abgesang folgt der Tierrechtler-Befreiungsschlachtruf. Wie war das noch mit Totgeglaubten?

Bewertung: 8/12
Leserbewertung: 7.0/12

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