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0 Autor: Ingo Neumayer

Lagwagon - Double Plaidinum

Double Plaidinum

Lagwagon sind zurück. Schlagzeuger Derrick, der mit Drogenproblemen zu kämpfen hatte, wurde durch Dave Raun ersetzt, und das war es dann auch schon (fast) mit den Neuerungen. Nach Hoss Cartwright wird mit dem Titel wiederum Bezug auf eine amerikanische Ikone genommen, diesmal auf die Kasperle von Kiss, die auch einmal eine Platte „Double Platinum" nannten. Auffällig sind die Parallelen zum zeitgleich erscheinenden Werk der Labelkollegen No Use For A Name: Deren Album heißt nämlich wie der zweite Song „Making Friends", beide Bands haben die Schotten entdeckt, (Lag Wagon im Karo-Artwork, NUFAN mit dem Dudelsack,) und zu guter Letzt covern NUFAN „Beth" von Kiss, womit der Kreis wieder geschlossen ist. Doch zurück zu Joey und Konsorten, die wieder mal rechtfertigen, warum Fat Mike sein Label überhaupt gegründet hat. Melodien und Harmonien im Zwölferpack, stellenweise etwas mehr laid back und unhektischer, und über allem thront Joey’s mittlerweile unverwechselbarer Gesang. Und auch den Leuten, die es nicht mögen, wenn ein Song mit Akustikgeklampfe eingeleitet wird, kann geholfen werden. Bei „One Thing To Live" läßt sich das Intro, das in der Pause plaziert ist, nämlich wegskippen. Also: Nicht so genial wie „Trashed", aber immer noch ganz weit oben.

Bewertung: 10/12
Leserbewertung: 9.7/12

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