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0 Autor: Nils Klein

Thursday - A City By The Light Divided

A City By The Light Divided

Angeknockt, ausgezählt? Alles Stuss. Thursday dürften vor Kraft kaum gehen können, haben sie es doch allen und zuletzt auch sich selbst gezeigt.

Der lange Schatten von "Full Collapse" wollte nicht weichen. Der harte Kampf mit den Erwartungen – im Nachhinein hätte er mit "War All The Time“ nicht besser betitelt werden können. Mit "A City Divided By The Light“ machen sich Thursday auf den Weg, das Gebiet, das sie einst ausgelotet haben, zu verlassen. Das erste Resümee kann in der Verschnaufpause des Instrumentalstücks "Arc-Lamps, Signal Flares, A Shower Of White (The Light)“ gezogen werden. Thursday sind raus aus der Einengung, zwischen Emo und Screamo leben zu müssen. Die schwimmen sich frei. Das Keyboard wurde Partner bei der Songplanung, und wer nicht mehr zwischen den Polen Stille und Attacke denken will, darf sich auf die freie Fläche dazwischen konzentrieren. "At This Velocity“ steht als Reminiszenz an die Vergangenheit zwischen "Sugar In The Sacrament“ und "We Will Overcome“, die mit neuen Trademarks um sich werfen. Wer unbedingt Vergleiche braucht, dem soll gesagt sein, dass er Fragmente von Jimmy Eat World, Mars Volta oder Mono finden wird. Ruppigkeit wurde zu Gunsten von Atmosphäre zurückgeschraubt. Und man trifft auf einen Geoff Rickley, der sich endlich zu einem veritablen Sänger entwickelt hat. Thursday bewegen sich mit Sieben-Meilen-Stiefeln zurück ins Licht und haben mit "Running From The Rain“ und "The Lovesong Writer“ garantiert zwei Songs für ihre Best-Of-Platte geschrieben.

Bewertung: 9/12
Leserbewertung: 8.3/12

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