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The Urge - Master Of Styles

Master Of Styles

Wollen wir doch mal sehen, ob „Master Of Styles“, The Urges insgesamt fünftes Album (und das zweite für ein Major Label), in der Lage sein wird, sie endlich in die Popularitäts-Liga zu hieven, in die sie schon längst gehören. Denn das Zeug dazu hat es allemal - genauso wie der Vorgänger „Receiving The Gift Of Flavour“, der ihnen aber nicht mehr als einen auf Nordamerika beschränkten Achtungserfolg bescherte. Natürlich hat das Septett aus St. Louis noch immer deutliche musikalische Parallelen zu artverwandten Bands wie Fishbone oder 311, aber es gelingt ihnen zusehends besser, einige für sie charakteristische Akzente zu setzen. Besonders auffällig ist hierbei ihr stärker ausgeprägter Hang zu einer wohlüberlegten Melodieführung des Leadgesangs und der Bläsersätze und eine noch größere Variabilität im Arrangement und der Verwendung der einzelnen Musikstile. So scheint es ihnen geradezu eine diebische Freude zu bereiten, alle für sie typischen Musikstile wie HC, Reggae, Ska, Soul, Punk und tonnenweise Funk innerhalb eines einzigen Songs zu kontrastieren und zugleich völlig homogen zusammenzufügen. Soll heißen: viel Arbeit für das Ohr, aber auch viel Kurzweil für den Hörer.

Bewertung: 10/12

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