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0 Autor: Jens Mayer

Good Riddance - My Republic

My Republic

Den Backkatalog beschmutzen Good Riddance auch mit Album acht nicht: zwölf Jahre schneller, druckvoller, politisch-motivierter und melodischer Punkrock.

Schon beim Vorgängeralbum warf Falk Albrecht vorsichtig die Frage in den Raum, ob man wirklich alle zwei (nun sind es drei) Jahre eine neue Good Riddance brauche, und natürlich kann das auch hier wiederholt werden. Aber so ist das nun mal bei den Outputs der etablierten und traditionellen Fat-Wreck- und Epitaph-Bands aus Kalifornien: Sie haben ihren Sound, und so lange sie produktiv sind und den von ihnen gesetzten Standard halten, indem sie ihn gekonnt variieren, kann man ihnen keinen Vorwurf machen. Entweder man ist Fan und freut man sich über eine neue Platte, oder man ist es nicht und geht weiter seinem Tagewerk nach. Für Fans gilt: In gewohnter Qualität servieren die vier um Russ Rankin ihr vom 80-er-So-Cal-Punk geprägtes Rezept aus melodischen Punkrock, mit einer Prise Hardcore und ordentlich politischem Engagement gewürzt, inklusive Highlights wie "Out Of Mind", dem Bad-Religion-Gruß "Tell Me Why", den melancholischen "Darkest Days" und "Boise" sowie der Schlusshymne "Uniform".

Bewertung: 7/12

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