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0 Autor: Carsten Schumacher

Stereolab - Fab Four Suture

Fab Four Suture

Geherzt und geknuddelt forever. Mal ehrlich, solange sie in ihrem Sound bleiben, haben Stereolab längst die Blankovollmacht.

Eine Band für Liebhaber, für Connaisseure, Romanciers (und Studenten). Sie haben in den 90ern schnell zu ihrem Charakter gefunden, kommen zum Teil aus Frankreich, leben in England, beziehen sich immer wieder auf deutschen Krautrock und paneuropäischen bzw. US-amerikanischen Sixties-Pop. Soweit, so stagnierend, könnte man meinen, hätten sich Stereolab diesmal nicht so fürchterlich konzentriert auf die eigenen Grundwerte besonnen, indem sie a) alle Trademarks (der frankophone Schmelz von Laetitia Sadiers Stimme, der fiepende Moog, der melancholische Chic, die sanften Bläsersätze) konzentriert auf den Punkt brachten und b) all diese Songs auch noch auf wunderschönen, limitierten Vinyl-Singles veröffentlichten. 12 Songs auf sechs Seven-Inches. Drei vor, drei nach Erscheinen dieser Sammel-CD, die als reguläres Album zählt. Klingt nach einem besonders schönen Stück für die musikalische Märklin-Eisenbahn und ist auch so. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Bewertung: 8/12

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