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As I Lay Dying - Shadows Are Security

Shadows Are Security

Es will partout kein Ende nehmen mit dem Weltuntergang. Nun zieht neues Unheil auf – ein Unheil, das hätte besser ausfallen müssen.

Die Zeiten sind hart, Butter wird gerne mal vom Brot gestohlen, und keiner will's gewesen sein. Wer also hat As I Lay Dying bloß die Schmiere von der Knifte (a.k.a. Stulle, Bütterken etc.) geklaut? Da mauserte sich das Quintett aus Kalifornien mit seinem zweiten Album "Frail Words Collapse" zu einem definitiven Highlight der Metalcore-Szene – und nun folgt mit "Shadows Are Security" ein bestenfalls mäßiger Nachschlag, der die Gemeinde zu Recht enttäuschen dürfte. Eine Platte sollte es werden, mit der sich die Band endgültig im Haifischbecken der Mosh-Maschinerie etablieren kann. Immerhin hatten Singles wie der Knochenbrecher "Forever" oder "94 Hours" die Hit-Latte hoch gelegt. Nun gut, Hits gibt es auch auf "Shadows Are Security", doch wirken diese berechenbarer, wie tausendmal gehört. Fraglos ist es der Band hoch anzurechnen, dass die erste Single "Confined" mit derben Thrash-Elementen hausieren geht, doch die reißbrettartigen harmonischen Gesangspassagen wirken platt, aufgesetzt. Leider ist die Single in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Da von der Vorgängerbesetzung bloß noch Sänger Tim Lambesis sowie Schlagzeuger Jordan Mancino an Bord sind, liegt die Vermutung nahe, dass der Personalwechsel der Kreativität geschadet haben könnte. An Ideen, Originalität und Prägnanz mangelt es hier gleichermaßen. Straight, hart und technisch perfekt zu sein, reicht in diesem von begnadeten Technikern gepflasterten Genre schlichtweg nicht mehr aus.

Bewertung: 7/12
Leserbewertung: 5.7/12

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